Konzeption und Methode Phase 1

Um die Umsetzung der EU-JS wissenschaftlich begleiten und evaluieren zu können, wurde in der ersten Phase des Projekts auf den konzeptionellen Rahmen des Governance-Ansatzes zurückgegriffen. In Abgrenzung zu einem zentralistischen Top-Down-Ansatz, nach dem gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure allein durch Gesetze und Vorschriften des Staates gesteuert werden, beschreibt der Governance-Ansatz einen Modus der kooperativen Steuerung. Vor diesem Hintergrund wurde in der ersten Phase des Projekts folgender Frage nachgegangen:

Welche förderlichen Strukturen erzeugen die Gremien und Veranstaltungsformate und welche Rahmenbedingungen tragen dazu bei, die EU-Jugendstrategie und ihre Ziele in Deutschland umzusetzen?

Durch die methodische Einbettung in Form der „Interaktiven Evaluation“ wurde gewährleistet, dass sowohl das methodische Vorgehen als auch die Ergebnisse während des Umsetzungsprozesses mit den beteiligten Akteuren rückgekoppelt und diskutiert wurden. Der Komplexität der Programmstruktur entsprechend setzt die Evaluation eine Kombination von Erhebungsmethoden ein:

Datenerhebung:

• Qualitative Befragungen (100 Telefoninterviews mit unterschiedlichen Akteuren)
• Teilnehmende Beobachtung (40 Gremiensitzungen zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie und einzelnen Veranstaltungen)
• Dokumentenanalyse (Sitzungsprotokolle, Dokumentationen zu Veranstaltungen etc.)
• Online-Fragebogen (zur Befragung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzelner Veranstaltungen)

Datenauswertung:

• Qualitative Inhaltsanalyse
• Statistische Datenauswertung mittels quantitativer Methoden

 

 

EU-JS Phase 2

Kontakt

+49 89 62306-109
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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