Ausgangssituation

Über die Vorstellungen über Vaterwerden und Vatersein und insbesondere die wahrgenommenen Barrieren auf dem Weg in die Vaterschaft bei den potenziellen Vätern gibt es bislang wenig Forschung. Diese zu erfassen und die Hemmnisse in der alltäglichen Lebensführung bei den tatsächlichen jungen Vätern in ihrer Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit freizulegen, stellt einen wichtigen Beitrag der Väterforschung dar – auch im Hinblick auf die Gestaltung von Maßnahmen dar, die aktive Vaterschaft fördern. Aufgrund der Forschungslage zu differenzierten Modellen von realer Vaterschaft kann davon ausgegangen werden, dass auch die Vorstellungen von jungen Männern systematisch mit sozialstrukturellen Faktoren und biografischen Phasen und Erfahrungen zusammenhängen.

Vor diesem Hintergrund sind repräsentative Erhebungen zu den Erfahrungen, Einstellungen, Lebensentwürfen und Verhaltensweisen von jungen Männern und (werdenden) Vätern im privaten, familialen und beruflichen Bereich ein wesentlicher Baustein zum Verständnis der Situation von Familie heute. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die unterschiedlichen biografischen Phasen zu richten, in denen sie sich befinden, sowie ihre Partnerschaftserfahrungen und -karrieren. Hier setzt die Studie „Wege in die Vaterschaft: Vaterschaftskonzepte junger Männer“ an.

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