Anlage des Projektes

1. Die Wirkungen der Förderung von LOS auf der kommunalen bzw. der Stadtteilebene würden wir aufgrund der relativ begrenzten Zeitressourcen über eine Befragung der Koordinatorinnen und Koordinatoren realisieren. Um die Entwicklung entsprechend passender Erhebungsinstrumente zu unterstützen, planen wir einen Workshop mit ausgewählten Koordinatorinnen und Koordinatoren sowie mit Experten, die sich bereits mit dem Thema der Erfassung von Nachhaltigkeit im sozialen Bereich befassen.

2. Der Projektebene würden wir auch in Vorbereitung auf die neue Förderperiode eine besondere Aufmerksamkeit widmen. Wir planen eine retrospektive Befragung bereits abgeschlossener Projekte aus allen Förderphasen mit einer Stichprobe von 200 Projekten. Diese kann uns Aussagen dazu liefern, inwiefern die Mikroprojekte nach Beendigung fortgeführt wurden und in welcher Form bzw. welche nachhaltigen Wirkungen von den Projektträgern selbst eingeschätzt werden.
Darüber hinaus soll eine Befragung einer Stichprobe von 200 Projekten der aktuellen Förderphase zu zwei Zeitpunkten 2007/2008 erfolgen. Dabei werden die Befragung der bereits abgeschlossenen Projekte und die erste Befragung der aktuellen Projekte als schriftliche Befragung geplant.

3. Die Adressaten und die Wirkungen, die bei ihnen erzielt werden, kamen im Rahmen der bisherigen wissenschaftlichen Begleitung und des Monitoring bislang nicht vor. Aus diesem Grund sollten im letzten Förderjahr und im neuen Förderzeitraum bis 2013 gezielt Adressaten danach gefragt werden, wie Projekte im Rahmen dieses Programms praktisch umgesetzt werden und welche Wirkungen sie bei ihnen selbst erzielen. Für den relativ kurzen Zeitraum bis zum Ende des Förderjahres 2007/2008 ist eine systematische Begleitung der Adressaten nicht mehr möglich, da uns der Anfangszeitpunkt für die Erhebung fehlt. Dies wäre eine Fragestellung, die für die neue Förderperiode oberste Priorität haben sollte.
Um die Adressaten dennoch nicht ganz aus dem Blick zu lassen, soll eine Pilotstudie zur Entwicklung von Indikatoren für die Adressatenbegleitung, die gemeinsam mit Teilnehmern aus Mikroprojekten umgesetzt werden. Das Forschungsdesign sieht dafür einen Umfang von 15 Mikroprojekten vor, in denen alle Teilnehmer sowohl schriftlich befragt werden als auch an einer Gruppendiskussion zum Thema "Was hat mir die Teilnahme an diesem Projekt gebracht" teilnehmen. Dies würde eine Stichprobe von ca. 300 Teilnehmern ergeben, deren Antworten bzw. Aussagen für die Entwicklung einer Indikatorenbatterie für die nachfolgenden Adressatenbefragungen genutzt werden können.

Die Daten aller drei Ebenen können dann miteinander kontrastiert werden.

Kontakt

+49 89 62306-210
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

Gefördert / finanziert durch

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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