Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Schule

Kinder- und Jugendhilfe und Schule verbindet – trotz aller bekannten Hürden und Verständigungsschwierigkeiten – eine lange Tradition der Zusammenarbeit, die auf unterschiedlichen Ebenen gestaltet wird. Dies beginnt z.B. bei konkreten Angeboten von Hort und Nachmittagsbetreuung, geht über die Schulsozialarbeit und reicht bis zu Projekten der regionalen Vernetzung, etwa zur Etablierung von Bildungslandschaften. 

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Berührungspunkte von Schule und Kinder- und Jugendhilfe aufgrund gesellschaftlicher und bildungspolitischer Veränderungen, in deren Folge insbesondere der Schule eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommt, weiter intensiviert und vervielfältigt. Dabei ist vor Ort von einer großen Heterogenität der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule auszugehen.

Vor dem skizzierten Hintergrund hat sich das Projekt „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ in einem qualitativen Teilbereich das Ziel gesetzt, die Heterogenität der Aktivitäten der Kinder- und Jugendhilfe im Kontext Schule einzufangen und zu ordnen. Zu diesem Zweck werden im Rahmen kommunaler Fallstudien Akteure der Kinder- und Jugendhilfe unterschiedlicher Institutionen, Funktionen und Hierarchieebenen befragt. Auf der Basis des so generierten empirischen Materials soll eine differenziertere Systematisierung von Formen der Zusammenarbeit aus der Perspektive der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt werden.

 

Ansprechpartner: Andreas Mairhofer

 

 

Kontakt

+49 89 62306-169
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

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