Ausgangssituation


Die Zahl der Alleinerziehenden wächst, nicht nur in Deutschland, seit Jahrzehnten ständig. Besonders stark ist in den zurückliegenden Jahren der Anteil der Alleinerziehenden gestiegen, die auf den Bezug von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt) angewiesen sind. Wegen dieser hohen, absolut und relativ wachsenden Sozialhilfeabhängigkeit haben sich die allein Erziehenden – so der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2001 – „zur zentralen Problemgruppe“ entwickelt. In den alten Bundesländern bezogen 1998 32% der allein erziehenden Frauen Sozialhilfe, während das 1980 „nur“ für 19% zutraf. Das bedeutet, dass Kinderarmut (eng als Sozialhilfeabhängigkeit gefasst) zu großen Teilen Armut in Einelternfamilien ist. 64% der deutschen Kinder, die Sozialhilfe beziehen, leben – ebenfalls 1998 - mit einem allein erziehenden Elternteil.
Vor diesem Hintergrund gibt es ein politisch-gesellschaftliches Interesse sowohl des Bundes als auch – vor allem – der Kommunen, die die Sozialhilfe(noch) finanzieren müssen, an Konzepten zur Armutsprävention und –bekämpfung bei dieser Gruppe.

Kontakt

+49 89 62306-255
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstr. 2
81541 München

Mehr zum Projekt

Diese Seite verwendet Cookies um die Funktionalität sicherzustellen, Zugriffe zu analysieren und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.
Durch die weitere Verwendung stimmen Sie der Verarbeitung von Cookies zu. Weitere Informationen und Hinweise zum Widerspruch finden Sie in der Datenschutzerklärung.