Projektstart: Inklusive Methoden

DJI entwickelt Tools für die Befragung von Jugendlichen mit Behinderungen

v.l.n.r.: Dr. Christian Walter-Klose, Sandra Ebner, Dr. Dorothée Behr, Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Bernd Holthusen, Dr. Mike Seckinger, Folke Brodersen, Dr. Florian Kramer, Dr. Marie-Luise Schütt, Prof. Dr. Imke Niediek, Christel Achberger, Dr. Wolfgang Dworschak, Madeleine Nowel, Lena Nusser, Dr. Nora Gaupp, Franz Göppel, Dr. Vera Tillmann, Oswald Utz, Dr. Sandra Schütz; Foto: Susanne John/Deutsches Jugendinstitut.

03. Februar 2017 -

In der aktuellen Jugendforschung finden sich nur vereinzelt empirische Befunde zu Alltagspraxen Jugendlicher mit Behinderungen. Offizielle Quellen wie der Teilhabebericht der Bundesregierung sowie die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen weisen dezidiert auf das Fehlen inklusiver Forschungsstrategien, eine unzureichende Datenlage und die Notwendigkeit von differenzierten Forschungsdaten hin. Hauptursache ist ein Mangel an angemessenen, insbesondere quantitativen Erhebungsmethoden und -instrumentarien.

Eine DJI-Methodenstudie (Laufzeit 2016-2018) soll anhand einer exemplarischen Fragestellung zu Freundschaften und Peerbeziehungen Instrumente zur quantitativen Befragung von Jugendlichen mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen entwickeln. Ziel ist es, geeignete Tools für die Befragung dieser Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.

Anfang Februar traf sich das Team des neuen DJI-Projekts zum ersten Mal mit dem Beirat, bestehend aus Mitgliedern aus Wissenschaft, Politik und pädagogischer Praxis. Auf der Tagesordnung standen die Stichprobenziehung und Zugänge der Studie, das Thema Freundschaft im Kontext von Behinderung sowie die Methoden- und Instrumentenentwicklung. In den kommenden zwei Jahren wird der Projektbeirat das Team weiter begleiten. 

Weitere Informationen:

www.dji.de/InklusiveMethoden

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