Coparenting

Wie gelingen Zusammenleben und Erziehung in Stieffamilien?

22. Februar 2017 -

Neue Erkenntnisse zur Stieffamilienforschung in Deutschland stellt die DJI-Forscherin Christine Entleitner-Phleps in ihrer Dissertation vor, die bei VS Springer erschienen ist. Anhand der Daten des DJI-Surveys „Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten (AID:A)“ werden Faktoren untersucht, die von Bedeutung sind, wenn eine Stieffamilie „gegründet“ wird, d.h. Mutter oder Vater mit einem neuen Partner bzw. einer neuen Partnerin zusammenziehen. Besonderes Augenmerk wird in den Analysen außerdem auf das sogenannte Coparenting gelegt. Wie wird die gemeinsame Erziehung durch die leiblichen und die „sozialen“ Eltern organisiert und wie gut funktioniert sie? Christine Entleitner-Phleps weist nach, dass die ökonomische Situation der Stiefeltern und des leiblichen Elternteils eine maßgebliche Rolle dabei spielt, ob das Coparenting in Stieffamilien, aber auch mit dem getrennt lebenden Elternteil gelingt. Zudem ist die Partnerschaftsqualität ein bedeutsamer Faktor bei der Ausgestaltung des Coparenting.

Christine Entleitner-Phleps ist wissenschaftliche Referentin der Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut e.V. in München.

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