Die Fachgruppe J4 „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“ befasst sich mit Prozessen politischer Sozialisation im Jugendalter sowie mit jugendpolitischen und pädagogischen Möglichkeiten, gelingende Prozesse politischer Sozialisation zu befördern und problematischen, demokratie- und menschenfeindlichen sowie gewalttätigen Verläufen zu begegnen bzw. vorzubeugen.

Gegenwärtig bündelt die Fachgruppe Projekte, die sich der Stärkung demokratischer Haltungen sowie der Prävention politisch radikalisierter, menschenfeindlicher Orientierungen und Handlungen bei jungen Menschen widmen. Ein Teil dieser bis Ende 2019 laufenden Projekte erhebt und systematisiert vorhandenes Wissen aus Forschung und Praxis – sowohl zu Radikalisierungsprozessen als auch zu ihrer pädagogischen Prävention – und bietet Foren zum fachlichen Austausch. Der andere Teil der Projekte begleitet und evaluiert Bundesprogramme zur Entwicklung und Erprobung neuer Verfahren und Ansätze der Fachpraxis im Bereich der Demokratieförderung und der Prävention von politischer Radikalisierung.

Angestrebt ist eine zukünftige Ausweitung dieser Perspektive durch Projekte, die unterschiedliche Dimensionen politischer Sozialisationsverläufe im Jugendalter in den Blick nehmen – insbesondere aus einer Forschungsperspektive, die dezidiert die Chancen und Herausforderungen der Jugendphase sowie die Sichtweisen jugendlicher Akteure berücksichtigt. Auch der Einfluss zentraler Dimensionen wie „Gender“ oder „Migration“ auf politische Sozialisationsprozesse soll gezielt untersucht werden.

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