Christian Alt (Hrsg.)

Kinderleben - Aufwachsen zwischen Familie, Freunden und Institutionen


Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005

344 Seiten,  EUR 29,90
ISBN: 3-531-14639-4

Reihe: DJI-Kinderpanel / Bd.2

 

Im zweiten Band des Kinderpanels stehen Kinder und ihre Beziehungen zu ihren Freunden sowie ihre Auseinandersetzung mit den altersspezifischen Institutionen im Vordergrund des Interesses. Dabei geht es sowohl um die Art von und den Umgang mit den sozialen Netzwerkstrukturen unter Gleichaltrigen als auch um die Nutzung dieser Strukturen als Ressource im Alltag. Typische Konstellationen und deren Einfluss auf die Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern sowie die Befindlichkeit der älteren Kinder im Kontext der Schule werden aus der Perspektive von Eltern und Kindern aufgezeigt.

 

Christian Alt (Hrsg.)

Kinderleben - Start in die Grundschule
Ergebnisse aus der zweiten Welle

 

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007

367 Seiten,  EUR 34,90
ISBN: 978-3-531-15417-6

Reihe: DJI-Kinderpanel / Bd.3

In diesem Band werden die Bedingungen des Überganges vom Kindergartenalter in die Grundschule betrachtet sowie die Erfahrungen mit der Institution Grundschule. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Zusammenhang mit den vorschulischen Bildungserfahrungen gelegt, auf die Partizipationsmöglichkeiten der Kinder in der Schule und auf die Rolle der Armut. Gleichzeitig werden das typische Freizeitverhalten und die Schulleistungen analysiert und deren Einflüsse auf das Wohlbefinden der Kinder in ihrem neuen Lebensabschnitt herausgearbeitet.

 

Christian Alt (Hrsg.)
Kinderleben - Integration durch Sprache?
Bedingungen des Aufwachsens von türkischen, russlanddeutschen und deutschen Kindern

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006

324 Seiten,  EUR 32,90
ISBN: 978-3-531-15107-6

Reihe: DJI-Kinderpanel / Band 4

Das Buch geht in diversen Beiträgen der Frage nach, wie im Kontext von Familie, Schule und Peers türkische und russlanddeutsche Kinder Kompetenzen erwerben können, die eine Integration in die Aufnahmegesellschaft gelingen lässt. Dabei werden neben der besonders bedeutsamen Frage der Sprachkompetenz insbesondere die Familien als zentrale Sozialisationsinstanzen wie aber auch institutionelle Betreuungs- und Bildungsinstitutionen in den Fokus genommen. Durch den Vergleich mit der gleichaltrigen deutschen Kinderpopulation ergeben sich so Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Bildungsprozesse, Sozialisationsstile und Integrationserfolge, die bislang ein wenig beachtetes Forschungsfeld der Sozialberichterstattung waren.

Christian Alt (Hrsg.)
Kinderleben - Individuelle Entwicklungen in sozialen Kontexten
Persönlichkeitsstrukturen und ihre Folgen

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008

385 Seiten,  EUR 39,90
ISBN: 978-3-531-16165-5

Reihe: DJI-Kinderpanel / Band 5

Im Zentrum dieser fünften Veröffentlichung aus dem Forschungskontext des Kinderpanels des Deutschen Jugendinstituts stehen Überlegungen zum Verhältnis von Persönlichkeitsentwicklung und Sozialstruktur. In der Bandbreite der Analysen zum Kinderleben in Deutschland entstehen konzeptionelle Überlegungen zu einer modernen Kindheitsforschung, die gleichermaßen pädagogische, psychologische und soziologische Implikationen berücksichtigt.

Aus dem Inhalt:
Persönlichkeitsentwicklung und Sozialstruktur - Persönlichkeitsentwicklung in der späten Kindheit - Wie früh entwickeln Anna und Lukas ihre individuelle Persönlichkeit? - Ärger: Aushandlungen in der Freundschaft als Weg zu sozialer und emotionaler Kompetenz - Kindliche Aggressivität im Zeitverlauf - Elterliches Erziehungsverhalten - „Der Dritte im Bunde ist immer dabei...“: Die Bedeutung des Vaters im familiären Erziehungsgeschehen - Was prägt die Entwicklung der 10-12 Jährigen? - Dauerhafte Armut und Schulleistung - Schule, wie sie von Eltern und Kindern gesehen wird - Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I aus Sicht der Kinder und Eltern - Bildungswünsche von Eltern und Kinder im Vergleich: Eine empirische Analyse anhand der drei Wellen des DJI-Kinderpanels - Partizipation von Kindern in der Grund- und Sekundarschule - Lernort Freizeit: Die Aktivitäten von Kindern zwischen 5 und 13 Jahren

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.)
Bildung in Deutschland 2014
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur Bildung von Menschen mit Behinderungen

Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag 2014

342 Seiten, 49,90
ISBN: 978-3-7639-5417-9

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Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.)
Bildung in Deutschland 2012
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf


Bielefeld: Bertelsmann Verlag 2012


343 Seiten, EUR 49,90
ISBN: 978-3-7639-0317-7

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.)
Bildung in Deutschland 2010
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel

Bielefeld: W.Bertelsmann Verlag 2010

337 Seiten,  EUR 39,90
ISBN 978-3-7639-1992-5

Mit 'Bildung in Deutschland 2010' erscheint nach 2006 und 2008 der dritte Bildungsbericht. Die empirisch fundierte Bestandsaufnahme setzt eingeführte Kernindikatoren zum deutschen Bildungswesen fort und präsentiert neue.
Besonderer Schwerpunkt ist dieses Mal die Frage nach den Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das Bildungswesen. 'Bildung in Deutschland 2010' beschreibt alle Bereiche des Bildungssystems, von der frühkindlichen Erziehung und Betreuung über die allgemeinbildende Schule, berufliche Ausbildung und Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung.
'Bildung in Deutschland 2010' wird von einer wissenschaftlichen Autorengruppe im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt.

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.)
Bildung in Deutschland 2008
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Übergängen im Anschluss an den Sekundarbereich I

Bielefeld: Bertelsmann Verlag 2008

320 Seiten,  EUR 39,90
ISBN: 978-3-7639-3663-2

Auch der zweite nationale Bildungsbericht liefert eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungssystems von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis hin zu den verschiedenen Formen der Weiterbildung im Erwachsenenalter.
Der Bericht informiert auf der Grundlage von Indikatoren über die aktuelle Situation im deutschen Bildungswesen, über seine Leistungsfähigkeit und seine Problemlagen.
Im Rahmen einer vertiefenden Analyse widmet er sich den Übergängen nach der Schule in Ausbildung, Studium und Arbeitsmarkt.
Er richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen in Bildungspolitik, Bildungsverwaltung und Bildungspraxis sowie an eine breite Öffentlichkeit, die an Bildungsfragen interessiert ist.

Authoring Group Educational Reporting (Hrsg.)
Education in Germany 2008
An indicator-based report including an analysis of transitions subsequent to lower secondary education. Summary of important results

Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag 2008

28 Seiten, kostenlos

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Nina Bathmann
Coming-out und familiäre Beziehungen
Lesbische Frauen und ihre Herkunftsfamilie

Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller 2008

200 Seiten,  EUR 68,00
ISBN: 3-8364-6489-6

Nina Bathmann, Waltraud Cornelissen, Dagmar Müller
Gemeinsam zum Erfolg? Berufliche Karrieren von Frauen in Paarbeziehungen

Wiesbaden: Springer VS 2012

392 Seiten, EUR 39,99
ISBN: 978-3-531-17981-0

Veronika Baur, Verena Oßwald
55 Fragen & Antworten
Pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren

Berlin: Cornelsen 2013

103 Seiten, EUR 14,95
ISBN: 978-3-589-24804-9

Karin Beher, Hans Haenisch, Claudia Hermens, Gabriele Nordt, Gerald Prein, Uwe Schulz
Die offene Ganztagsschule in der Entwicklung
Empirische Befunde zum Primarbereich in Nordrhein-Westfalen

Weinheim: Juventa 2007

320 Seiten,  EUR 19,95
ISBN: 978-3-7799-1697-0

Der Ausbau von Ganztagsschulen gilt als eines der zentralen Elemente bildungspolitischer Reformen in Deutschland. In allen Bundesländern stellen sich somit Fragen nach der konkreten Umsetzung der Ganztagsschule. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über die zentralen Herausforderungen bei der Einführung der offenen Ganztagsschule im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen. Er bringt die Erfahrungen und Einschätzungen zusammen, die sich bei diesem familien- und bildungspolitischen Reformprojekt als Schlüsselthemen erweisen: die pädagogischen Leitlinien und Zielsetzungen, die Öffnung von Unterricht und Schule, Personalstrukturen und -anforderungen, Angebotsprofile und Handlungsfelder, Startbedingungen und Entwicklungsbedarfe, Räumlichkeiten sowie Kooperationen und Perspektiven von Eltern.
Der Band verdeutlicht die Spannungsfelder, die zwischen den programmatischen Ansprüchen der Ganztagsschule und ihrer praktischen Einlösung liegen. Familien- und bildungspolitisch sind zu dem frühen Zeitpunkt des Entwicklungsprojekts offene Ganztagsschule in NRW differenzierte Bilanzen zu ziehen. Für Kinder und ihre Eltern ist die offene Ganztagsschule ganz überwiegend ein Gewinn. Die in ihr tätigen Fachkräfte sind mit hoher Einsatzbereitschaft dabei. Doch auf Struktur- und Prozessebene besteht vielfältiger Entwicklungsbedarf, der hier ebenfalls zur Sprache kommt.

Karin Beher, Holger Krimmer, Thomas Rauschenbach
Die vergessene Elite
Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen

Weinheim/München: Juventa 2008

246 Seiten,  EUR 21,-
ISBN: 9783779916901

Führungskräfte in gemeinnützigen Vereinen und Verbänden sind im Unterschied zu Spitzenkräften in Wirtschaft und Staat eine weitgehend unbekannte Spezies. Hier verbirgt sich ein breites Spektrum ehrenamtlich und beruflich tätiger Funktionsträger, die in Aufsichts- und Kontrollgremien, in Vorständen und in der Geschäftsführung tätig sind. Maßgeblich verantwortlich für die verbandspolitische Ausrichtung der Vereine und Verbände bestimmen sie nachhaltig den Weg in die Zukunft. Gleichzeitig sind sie in hohem Maße gefordert, das Organisationsmanagement im Hinblick auf die Vertiefung und Erweiterung bürgerschaftlichen Engagements zu optimieren.
Der vorliegende Band nimmt dieses Spannungsfeld zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Management systematisch in den Blick. Er umfasst sowohl einen differenzierten Überblick über den aktuellen Forschungsstand als auch zentrale Ergebnisse der Befragung von Führungskräften.
Im Zentrum stehen Fragen nach der Rekrutierung der Führungskräfte, ihrem Alltag im Beruf und im Ehrenamt. Darüber hinaus geht es um die Motive und Wertorientierung der Befragten, um die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen in den Leitungsgremien, die Wahrnehmung der Organisation und ihrer Zukunft sowie um das Verhältnis von männlichen und weiblichen Führungskräften.

Andreas Behr, Ulrich Pötter
Einführung in die Statistik mit R.
2. Auflage

München: Vahlen 2010

536 Seiten mit 65 Abb., EUR 29,95
ISBN: 978-3-642-25799-5

René Bendit, Marina Hahn-Bleibtreu (Hrsg.)
Youth Transitions
Process of social inclusion and patterns of vulnerability in a globalised world

Opladen&Farmington Hills: Barbara Budrich Publishers 2008

379 Seiten.  EUR 36,-
ISBN: 978-3-86649-144-1

What will become of today's young people in Australia, Europe, Latin America and North America? Will they be supportive of the world they live in? Or are thea doomed to be criminal drop-outs?
The authors investigate to which extent different and contradictory trends of social modernisation and economic progress determine the biographical developement and social integration of young people in different countries and world regions. Thus, the authors look at the role young people themselves can play in the future; either as constructive actors or as a problematic - and partly excluded - group unable to face the challenges of a permanently changing world.

Peter A. Berger, Karsten Hank, Angelika Tölke
Reproduktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011

331 Seiten, EUR 34,95
ISBN: 978-3-531-17638-3

Anne Berngruber
Von Nesthockern und Boomerang Kids
Der Auszug aus dem Elternhaus als ein Schritt im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen

Berlin: Mensch und Buch Verlag 2013

300 Seiten, EUR 39,90
ISBN: 978-3-86387-409-4

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Ganztagsschule als Hoffnungsträger für die Zukunft?
Ein Reformprojekt auf dem Prüfstand

Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2012

180 Seiten, € 20,-
ISBN: 978-3-86793-426-8

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Leitfaden lokales Übergangsmanagement

Gütersloh: Verlag der Bertelsmann Stiftung 2007

115 Seiten, EUR 20,-
ISBN 978-3-89204-934-0

Felix Berth, Carola Nürnberg, Thomas Rauschenbach (Hrsg.)
Gleich und doch nicht gleich
Der Deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen

München: DJI Verlag 2013

240 Seiten
ISBN: 978-3-87966-439-9

Felix Berth
Die Verschwendung der Kindheit

Rosenheim: Beltz 2012

208 Seiten, € 17,95
ISBN: 978-3-4078-5926-6

Hans Bertram, Karin Krüger, Katherina Spieß (Hrsg.)
Wem gehört die Familie der Zukunft?
Expertisen zum 7. Familienbericht der Bundesregierung

Opladen: Verlag Barbara Budrich 2006

515 Seiten,  EUR 36,00
ISBN: 978-3-86649-049-9


Der Band versammelt ausgewählte Expertisen für den 7. Familienbericht der Bundesregierung, dessen Geschäftsführung am Deutschen Jugendinstitut angesiedelt war.
Die Sachverständigenkommission des 7. Familienberichts der Bundesregierung hatte sich aufgrund ihres Auftrags, einen umfassenden Bericht zum Thema „Zukunft der Familie – Gesellschaftlicher Wandel und soziale Integration“ vorzulegen, dazu entschieden, den breit gefächerten Forschungsstand zu dieser Thematik auch durch den Sachverstand von Expertinnen und Experten zu erschließen. Sie hat daher eine vergleichsweise große Anzahl von Einzelexpertisen mit sehr unterschiedlichen Themenschwerpunkten vergeben. Für die Veröffentlichung hat sie gezielt solche Expertisen ausgewählt, die in Ergänzung zu den Aussagen des 7. Familienberichts die Orientierung an einer lebenslaufbezogenen Familienpolitik unterstreichen und neue Aspekte in die Debatte einbringen.

Petra Best, Mechthild Laier, Karin Jampert, Andrea Sens, Kerstin Leuckefeld
Baden-Württemberg Stiftung (Hrsg.)
Dialoge mit Kindern führen
Die Sprache der Kinder im dritten Lebensjahr beobachten, entdecken und anregen.

Berlin, Weimar: verlag das netz 2011

168 Seiten mit vielen Fotos und Illustrationen, Beiheft 24 Seiten, EUR 19,90
ISBN 978-3-86892-051-2

Dieses Materialset sensibilisiert pädagogische Fachkräfte für die Besonderheiten von Kindersprache und Spracherwerb, insbesondere mit dem Blick auf zwei- und dreijährige Kinder.Auf dieser Grundlage motiviert es für ein offenes und reflektiertes Dialoghandeln – quer durch den Alltag.
Kapitel 1 nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt der Kindersprache. Nach einem Überblick zum frühkindlichen Spracherwerb lesen Sie,über welche vielfältigen nonverbalen und verbalen Ausdrucksweisen Kinder zwischen zwei und drei Jahren verfügen, welche Strategien sie uns zeigen, um sich sprachliche Mittel anzueignen, und wie die Sprache ihr Handeln verändert: wie sie wichtig wird für ihr Denken und für die Kommunikation mit anderen – mit ihren erwachsenen Bezugspersonen und vor allem mit anderen Kindern.
Im Dialog mit jungen Kindern sind Feinfühligkeit, Wechselseitigkeit, Stimmklang und Körpersprache wesentlich. In Kapitel 2 begeben wir uns auf Spurensuche; vor allem dazu, was einen natürlichen, dem Kind zugewandten und zugleich sprachstimulierenden Dialog auszeichnet, über welche sprachlichen Handlungsweisen und Kompetenzen pädagogische Fachkräfte verfügen und wie diese in der Interaktion mit dem Kind angemessen zum Tragen kommen können, um ihr sprachliches Anregungspotenzial für Kinder zwischen zwei und drei Jahren zu entfalten.
Um die großen und kleinen Sprachmomente des Alltags geht es im dritten Kapitel. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Potenziale sich in den verschiedenen Situationen und Aktivitäten für bedeutsame und sprachanregende Dialoge verbergen.
Das handliche Beiheft enthält Orientierungshilfen zu Beobachtung und Dokumentation von Kindersprache sowie Analyse- und Reflexionshilfen für die Gestaltung von Dialogen mit Kindern. Sie regen an, die eigene Praxis zu reflektieren und dort die konkreten sprachlichen Unterstützungsgelegenheiten für Kinder zu entdecken und auszuprobieren.

Tanja Betz, Angelika Diller, Thomas Rauschenbach (Hrsg.)
Kita-Gutscheine
Ein Konzept zwischen Anspruch und Realisierung

München: DJI Verlag 2010

278 Seiten, EUR 12,80
ISBN: 978-3-87966-438-2

Reihe: DJI-Fachforum Bildung und Erziehung / 8

Tanja Betz, Wolfgang Gaiser, Liane Pluto (Hrsg.)
Partizipation von Kindern und Jugendlichen
Forschungsergebnisse, Bewertungen, Handlungsmöglichkeiten

Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag 2010

302 Seiten, EUR 19,80
ISBN: 978-3-89974581-8

Kinder und Jugendliche sollen aktiv an der Gesellschaft teilhaben und auch politisch partizipieren. Dies propagieren viele Akteure aus Politik, Praxis und Wissenschaft. Was dies jedoch für konkrete Konsequenzen haben soll, bleibt unklar. Dient die Partizipation von Kindern und Jugendlichen ihrer Integration – wenn die Stabilisierungskraft von Familien, Bildungsinstitutionen und Arbeitswelt nachlässt? Liegt in der Beteiligung von Heranwachsenden die emanzipatorische Chance einer Machtverteilung von Oben nach Unten – in Zeiten, in denen die Grenzen von zentraler Steuerung und Zielsetzung sichtbar werden? Kann Partizipation auch einen doppelt positiven Effekt haben: für die Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe oder der Schule als Systemadaption in dynamischen Umwelten und für junge Menschen als Stärkung der Gestaltungsmacht im Prozess des Aufwachsens?
Das Buch „Partizipation von Kindern und Jugendlichen“ führt aktuelle Befunde zu Chancen und Herausforderungen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf der Basis breit angelegter, repräsentativer Forschungsprojekte zusammen und ordnet diese in gesellschaftliche und fachliche Diskurse ein. Dabei beleuchten die Autorinnen und Autoren, wie junge Menschen sich gesellschaftlich und politisch beteiligen, wie sie sich engagieren und wie sie im Web 2.0 agieren. Ein weiterer Schwerpunkt befasst sich mit institutionellen Kontexten als Gelegenheitsstrukturen für Partizipation: Es geht um Partizipation von Kindern in Familie und Grundschule, in Ganztagsschulen sowie in der Kinder- und Jugendhilfe. Ferner werden Möglichkeiten und Herausforderungen einer Stärkung von Partizipation durch staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure aufgezeigt, unterstützende Faktoren und auch Grenzen skizziert.
Mit Beiträgen von Bettina Arnoldt, Bernhard Babic, Tanja Betz, Sandra Ebner, Christine Feil, Wolfgang Gaiser, Martina Gille, Ursula Hoffmann-Lange, Susanne Klingelhöfer, Wolfgang Krug, Thomas Olk, Liane Pluto, Holger Quellenberg, Johann de Rijke, Pia Rother, Anna Schnitzer, Christine Steiner, Heinz-Jürgen Stolz, Claus J. Tully, Franziska Wächter, Diana Zierold und einem Vorwort von Prof. Dr. Roland Roth

Tanja Betz
Ungleiche Kindheiten
Theoretische und empirische Analysen zur Sozialberichterstattung über Kinder

Weinheim: Juventa 2008

424 Seiten,  EUR 35,-
ISBN: 978-3-7799-1544-7

Reihe: Kindheiten, (Hrsg.) Michael-Sebastian Honig:

Kinder und Kindheit stehen im Mittelpunkt der aktuellen Diskurse um Bildung, Familie, Armut und Migration. Die Sozialberichterstattung über Kinder ist Ausdruck dieser Diskurse und gestaltet zugleich die Debatten mit. Wie soll Kindheit sein? Welche Kompetenzen benötigen Kinder? Welche Bedürfnisse haben sie? Wie soll das Aufwachsen in privater und öffentlicher Verantwortung gestaltet werden?
Das diesem Band zugrunde liegende Forschungsprogramm ist ein konzeptioneller Vorschlag für eine bislang fehlende konsistente Systematik der gesellschaftlichen Dauerbeobachtung von Kindern und Kindheit. Ziel ist die ungleichheitstheoretische Fundierung für eine Sozialberichterstattung über Kinder.
Im Zentrum steht die Analyse der ethnischen und sozialen Zugehörigkeit im Kinderleben. Untersucht wird, wie beide Achsen ungleiche Kindheiten strukturieren und sich Kindheitsmuster in verschiedenen Milieus unterscheiden.

Walter Bien, Thomas Rauschenbach, Birgit Riedel (Hrsg.)
Wer betreut Deutschlands Kinder?
DJI-Kinderbetreuungsstudie

Berlin: Cornelsen Scriptor 2007
Nachdruck der 1. Auflage aus dem Beltz Verlag 2006

318 Seiten,  EUR 29,90
ISBN: 978-3-589-24518-5

www.cornelsen-shop.de

Auf die Kindertagesbetreuung konzentrieren sich erhebliche Erwartungen. Die moderne Erwerbswelt erfordert Bildungs- und Betreuungsangebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen und Flexibilität neu ausbuchstabieren. Gleichzeitig soll Kindern eine frühe Förderung zuteil werden, die das Fundament für gelingende Bildungsverläufe legt. Doch wie steht es um das empirische Wissen darüber, wie Kinder heute aufwachsen und auf welche Weise Familien ihren Alltag organisieren? Wie bedarfsgerecht ist die öffentliche Unterstützung?
Die DJI-Kinderbetreuungsstudie gibt erstmals umfassend über diese Fragen Auskunft. Auf der Basis einer bundesweiten repräsentativen Elternbefragung analysiert der vorliegende Band die Inanspruchnahme und Zufriedenheit mit dem öffentlichen Bildungs- und Betreuungsangebot, relevante Betreuungslücken, die Nutzung der Tagespflege sowie die Vielfalt privater Betreuungskontexte, mit denen Kinder in Berührung kommen. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Frage, welche Kinder keinen Kindergarten besuchen und welche Betreuung sich Eltern für ihre unter 3-jährigen Kinder wünschen.
Mit diesem Band wird ein fundierter Überblick für Fachpolitiker und andere familienpolitisch Interessierte sowie für Fachpraxis und Ausbildung geschaffen, und es werden Impulse für einen zielgenauen Angebotsausbau gegeben. 

Agnes Blome, Wolfgang Keck, Jens Alber
Generationenbeziehungen im Wohlfahrtstaat
Lebensbedingungen und Einstellungen von Altersgruppen im internationalen Vergleich

Wiesbaden: VS Verlag 2008

Hans-Peter Blossfeld, Heather Hofmeister (Hrsg.)
Globalization, Uncertainty and Women’s Careers
An International Comparison

Edward Elgar: Cheltenham, UK 2006

Stefan Borrmann (Hrsg.)
Soziale Arbeit mit rechten Jugendcliquen
Grundlagen zur Konzeptentwicklung

Wiesbaden: VS-Verlag 2006
2. aktualisierte und erweiterte Auflage

312 Seiten, EUR 39,90
ISBN: 978-3-531-34823-0

Auf der Basis eines in dem Buch entwickelten transdisziplinären Erklärungsmodells zur Entstehung rechter Jugendcliquen werden wissenschaftlich begründete Handlungsleitlinien für Soziale Arbeit mit diesen Cliquen vorgestellt. Dazu werden, den Schritten einer allgemeinen normativen Handlungstheorie folgend, rechte Jugendcliquen zunächst beschrieben, ihr Entstehen erklärt und die mit ihnen zusammenhängenden sozialen Probleme bewertet. Das daraus abgeleitete Handlungsmodell verbindet einige der in dem Problemfeld existierenden Ansätzen miteinander, erweitert diese jedoch stark. Aufgrund der theoretisch stringenten Ableitung aus dem Erklärungsmodell, können diese Handlungsvorschläge als wissenschaftlich begründet bezeichnet werden. 

Stefan Borrmann, Michael Klassen, Christian Spatscheck (Hrsg.)
International Social Work
Social Problems, Cultural Issues and Social Work Education

Opladen/Farmington Hills: Barbara Budrich Publishers 2007

189 Seiten, EUR 16,90 
ISBN: 978-3-86649-087-1

Rita Braches-Chyrek, Charlotte Röhner, Heinz Sünker, Michaela Hopf (Hrsg.)
Handbuch Frühe Kindheit

Opladen/Berlin/Toronto: Verlag Barbara Budrich 2014

746 Seiten, EUR 83,00
ISBN: 978-3-86649-431-2

Doris Bühler-Niederberger, Johanna Mierendorff, Andreas Lange (Hrsg.)
Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialforschung 2010

278 Seiten, EUR 34,95
ISBN: 978-3-531-16457-1

Aus der Reihe: Kindheit als Risiko und Chance

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.)
Freiwilliges Engagement in Deutschland 1999 - 2004
Ergebnisse der repräsentativen Trenderhebung zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftlichem Engagement

Wiesbaden: VS-Verlag 2006

420 Seiten
ISBN: 9783531152578

Reihe: Empirische Studien zum bürgerschaftlichen Engagement

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.)
Führungskräfte-Monitor 2001-2006

Baden-Baden: Nomos 2009

185 Seiten

Forschungsreihe Band 7

Peter Cloos, Wolfgang Thole
Ethnografische Zugänge
Professions- und adressatenbezogene Forschung im Kontext von Pädagogik

Wiesbaden: VS Verlag 2006

264 Seiten, EUR 39,95
ISBN: 978-3-531-15013-0

Waltraud Cornelißen, Alessandra Rusconi, Ruth Becker (Hrsg.)
Berufliche Karrieren von Frauen
Hürdenläufe in Partnerschaft und Arbeitswelt

Wiesbaden: VS Verlag 2011

163 Seiten, EUR 19,95
ISBN 978-3-531-17542-3

Waltraud Cornelißen, Katrin Fox (Hrsg.)
Studieren mit Kind
Die Vereinbarkeit von Studium und Elternschaft: Lebenssituationen, Maßnahmen und Handlungsperspektiven

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007

194 Seiten,  EUR 26,90
ISBN: 978-3-531-15493-0

Schriftenreihe des Deutschen Jugendinstituts (Gender) 2007

Angesichts der geringen Geburtenrate insbesondere von Akademikerinnen wird neuerdings die Frage aufgeworfen, ob Frauen mit hohen Bildungsaspirationen eine Familiengründung nicht schon während des Studiums planen sollten. Gelegentlich wird sogar behauptet, das Studium stelle für junge beruflich ambitionierte Frauen mit Kinderwunsch die beste Phase für eine solche Entscheidung dar. Die Frage nach der Vereinbarkeit eines Studiums mit Kind ist der zentrale Gegenstand des vorliegenden Sammelbandes. Dieser beinhaltet Beiträge zu der Lebenssituation und den Lebensentwürfen junger Frauen und Männer, exemplarische Berichte von einzelnen Hochschulen über Maßnahmen zur Verbesserung der Situation studierender Eltern, Erfahrungsberichte studierender Mütter sowie einen Ausblick auf Forschungs- und Handlungsbedarfe. 

Angelika Diller, Regine Schelle
Von der Kita zum Familienzentrum
Konzepte entwickeln - erfolgreich umsetzen

Freiburg im Breisgau: Herder Verlag 2009

160 Seiten,  EUR 14,95
ISBN 978-3-87966-436-8

Wiebken Düx, Gerald Prein, Erich Sass, Claus Tully
Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement
Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008

2. Auflage 2009, 344 Seiten, EUR 39,95
ISBN: 978-3-531-16379-6

Lernen ja! Aber anders als in der Schule

Dieses Buch erbringt den empirischen Nachweis, dass freiwilliges Engagement für Jugendliche ein wichtiges gesellschaftliches Lernfeld ist. Basierend auf den Befunden qualitativer Interviews und einer bundesweiten standardisierten Erhebung kann gezeigt werden, dass Heranwachsende hier nachhaltige und exklusive Lernerfahrungen machen können. In ihrer Jugend engagierte Erwachsene verfügen über mehr Kompetenzen, sind stärker politisch interessiert, gesellschaftlich engagiert und auch beruflich erfolgreicher als die Vergleichsgruppe der früher Nicht-Engagierten. Neben sozialen und persönlichkeitsbildenden Eigenschaften und Fähigkeiten werden in einem freiwilligen Engagement insbesondere Organisations-, Leitungs-, Team- und Gremienkompetenzen entwickelt.

Andrea G. Eckhardt
Sprache als Barriere für den schulischen Erfolg
Potentielle Schwierigkeiten beim Erwerb schulbezogener Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund

Münster: Waxmann 2008

263 Seiten  EUR 24,90
ISBN: 978-3-8309-2038-0

Reihe: Empirische Erziehungswissenschaft / 9

Unterschiede in der Bildungsbeteiligung und im Kompetenzerwerb zwischen Kindern deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache sind seit einigen Jahren verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Bisher ist jedoch wenig darüber bekannt, worin potentielle Hürden beim Erwerb der deutschen Sprache für Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache bestehen. In quasi-experimentellen Studien widmet sich die Arbeit zunächst den Leistungsunterschieden in der mündlichen bzw. schriftlichen Sprachproduktion bei Textem mit alltags- und schulbezogenen Inhalten. Anschließend wird der Einfluss von Aspekten schulbezogener Sprache, insbesondere von Unterschieden in der Wortschatzschwierigkeit bzw. Grammatikkomplexität sowie in der kontextuellen Einbettung von Sprache auf Hörverstehen analysiert. Dieser Band liefert allen am Bildungsprozess maßgeblich Beteiligten wichtige Hinweise für die notwendige frühzeitige Intervention vor und während der Grundschulzeit.

Jan Eckhard, Thomas Klein
Männer, Kinderwunsch und generatives Verhalten
Eine Auswertung des Familiensurvey zu Geschlechterunterschieden in der Motivation zur Elternschaft

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006

193 Seiten,  EUR 28,90
ISBN: 3-531-15096-0

Reihe: Familiensurvey /Band 13

Unterscheiden sich Männer und Frauen im Hinblick auf den Kinderwunsch?
Werden mögliche Beweg- und Hinderungsgründe der Entscheidung zur Geburt eines Kindes von Männern und Frauen unterschiedlich wahrgenommen und sind diese geschlechtsspezifischen Wahrnehmungen von unterschiedlichen Voraussetzungen abhängig? Und sind für die Realisierung von Kinderwünschen bei Männern und Frauen unterschiedliche oder ähnliche Beweg- oder Hinderungsgründe ausschlaggebend? Der Band präsentiert Untersuchungen und Ergebnisse zu diesen Fragen auf der Grundlage des DJI-Familiensurvey.

Ernst Engelke, Erika Steinert, Stefan Borrmann (Hrsg.)
Forschung für die Praxis
Zum gegenwärtigen Stand der Sozialarbeitsforschung

Freiburg im Breisgau: Lambertus 2007

368 Seiten, EUR 25,-
ISBN: 9873784118031

Ernst Engelke, Stefan Borrmann, Spatscheck Christian
Theorien der Sozialen Arbeit
Eine Einführung. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage

Freiburg im Breisgau: Lambertus 2008

530 Seiten, EUR 26,50
ISBN: 978-3-7841-1824-6

Eulenberger, Jörg
Migrationsbezogene Disparitäten an der ersten Schwelle
Junge Aussiedler im Übergang von der Hauptschule in die berufliche Bildung

Wiesbaden: Springer VS 2013

245 Seiten, 22 Abb., 29,99 Euro
ISBN: 978-3-658-01081-2

Expertenkommission Familie, Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Familienpolitik im 21. Jahrhundert
Herausforderungen, Innovationen und Synergien

Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2011

44 Seiten, EUR 15,-
ISBN: 978-3-86793-341-4

Christine Feil, Christoph Gieger, Holger Quellenberg
Lernen mit dem Internet
Beobachtungen und Befragungen in der Grundschule

Wiesbaden: VS Verlag 2009

313 Seiten,  EUR 24,90
ISBN: 978-3-531-15555-5

Wie wird das Internet in der Grundschule genutzt? Was bringt es für das Lernen der Kinder? Wie unterstützt es die Entwicklung einer neuen Lernkultur in der Schule? Vorgestellt werden Ergebnisse aus teilnehmenden Beobachtungen von Kindern der Klassen 1 bis 4. Dokumentiert sind ihre Lernstrategien und ihr Problemlösungsverhalten bei der Internetarbeit im Unterrichtsalltag: wie im Computerkurs, Stationenunterricht, Projektunterricht und in der Lernwerkstatt. Die Befragung der beteiligten Kinder bringt außerdem ihre Sicht auf das Lernen mit dem Internet zutage. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer kommen zu Wort: Eine quantitative Befragung von Lehrkräften stellt vor, wie sie das Internet mit den Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Jahrgangsstufe nutzen. Als sicher kann gelten, dass für sie der Interneteinsatz in der Grundschule nicht mehr wegzudenken ist, auch wenn sie die Erreichbarkeit von Lernzielen zur Förderung der digitalen Kompetenzen der Kinder relativ skeptisch einschätzen.

Natalie Fischer, Heinz Günter Holtappels, Eckhard Klieme, Thomas Rauschenbach, Ludwig Stecher, Ivo Züchner (Hrsg.)
Ganztagsschule: Entwicklung, Qualität, Wirkungen
Längsschnittliche Befunde der Studie zur Entwicklung von Ganztagssschulen (StEG)

Weinheim und Basel: Beltz Juventa 2011

386 Seiten, EUR 20,-
ISBN 978-3-7799-2156-1

Katja Flämig, Benjamin Musketa, Hans Rudolf Leu
Bildungs- und Lerngeschichten - Entwicklungstheoretische Hintergründe

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2009

mit DVD, 48 Seiten,  EUR 12,90
ISBN: 978-3-86892-019-2

Katja Flämig, Benjamin Musketa, Hans Rudolf Leu
Bildungs- und Lerngeschichten für Kinder mit besonderem Förderbedarf

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2009

mit DVD, 88 Seiten,  EUR 14,90
ISBN: 978-3-86892-020-2

Heike Förster, Ralf Kuhnke, Jan Skrobanek (Hrsg.)
Am Individuum ansetzen
Strategien und Effekte der beruflichen Förderung von benachteiligten Jugendlichen

München: DJI Verlag 2006

246 Seiten,  EUR 13,80
ISBN: 978-3-87966-412-2

Reihe: Übergänge in Arbeit / Band 6

Wie können Jugendliche mit schlechten Startchancen auf dem Weg von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit optimal gefördert werden? Das Deutsche Jugendinstitut hat einen Förderansatz untersucht, der Arbeitserfahrungen mit Ernstcharakter mit für die Jugendlichen attraktiven Qualifizierungselementen verbindet und dabei an der jeweils individuellen Ausgangslage der Jugendlichen anzusetzen sucht.
Die Untersuchung, deren Ergebnisse hier vorgestellt werden, ging den Fragen nach: Was sind die Merkmale von Jugendlichen mit schlechten Startchancen, wie sind die Motive und Orientierungen, die Lebensumstände und Lebensverläufe dieser Jugendlichen? Wie sehen Strategien aus, die Arbeit und Lernen bei der Förderung der Jugendlichen systematisch zu verbinden suchen? Welche Effekte haben solche Förderstrategien für die Stabilisierung der Jugendlichen, für den Abbau von Problembelastungen, für das Gelingen der Einmündung in Ausbildung und Arbeit?
Das Buch liefert differenzierte Informationen über die Lebenssituation von Jugendlichen mit schlechten Startchancen. Es gibt Auskunft über die Effekte unterschiedlicher Förderstrategien und zeigt, wie durch Verfahren einer empirischen Evaluationsforschung das Wissen über die Wirkung von Förderprogrammen verbessert werden kann.

Yvonne Frankenstein, Fabian Kleeberger, Hans Rudolf Leu, Steffi Wolf
Bildungs- und Lerngeschichten in der Kindertagespflege

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2009

mit DVD, 80 Seiten,  EUR 14,90
ISBN: 978-3-86892-021-5

Tina Friedrich, Astrid Kerl-Wienecke
55 Fragen & Antworten
Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita

Berlin: Cornelsen: Scriptor 2014

104 Seiten, EUR 14,95
ISBN: 978-3-589-24809-4

Tina Gadow, Christian Peucker, Liane Pluto, Eric van Santen, Mike Sechinger
Wie geht's der Kinder und Jugendhilfe?
Empirische Befunde und Analysen

Weinheim/Basel: Beltz/Juventa 2013

374 Seiten, 29,95
ISBN: 978-3-7799-2887-4

Beate Galm, Katja Hees, Heinz Kindler
Kindesvernachlässigung - verstehen, erkennen und helfen

München: Ernst Reinhardt Verlag 2010

171 Seiten, EUR 17,90
ISBN: 978-3-497-02066-9

Wie kommt es zu Vernachlässigung? Wie schätzt man als Fachkraft die Gefahr für das Kind richtig ein? Unter welchen Folgen leiden die Kinder bei Vernachlässigung – oft ein Leben lang? Wie schauen die Familien aus, in denen vernachlässigte Kinder leben? Wie geht man mit den oft hochbelasteten Familien um? Welche frühen Hilfen bieten sich an? Die Autoren geben Antworten auf all diese Fragen und vermitteln anhand von Fallbeispielen einen Eindruck, wie sich Vernachlässigung in der Praxis zeigt.

Marion Von zur Gathen, Astrid Kerl-Wienecke, Inge Michels (Hrsg.)
Lehrbuch Kindertagespflege

Köln: Bildungsverlag EINS 2011

346 Seiten,  EUR 24,95
ISBN 978-3-427-40524-5

Die Kindertagespflege befindet sich im Aufbruch. Neue Herausforderungen und Ansprüche kommen sowohl auf erfahrene Praktiker/innen als auch auf Berufsein-
steiger/innen zu. Das Lehrbuch Kindertagespflege konzentriert sich darauf, das für die Praxis von Tagesmüttern und -vätern unentbehrliche Fachwissen zu sammeln, zu strukturieren und verständlich zu erläutern. Die Autor/innen greifen dabei unverzichtbare Themen aus Wissenschaft und Forschung auf, geben Tipps und Hinweise für den Alltag in der Tagespflegefamilie und widmen nicht zuletzt der Freiberuflichkeit ein eigenes Kapitel.
Als "Gäste" kommen der Hirnforscher Gerald Hüther, der Kinderarzt und Autor Herbert Renz-Polster, die Märchenpädagogin Susanne Stöcklin-Meier, der Kinderliedermacher Reinhard Horn sowie die Körpertherapeutin und Autorin Susanne Trautmann-Voigt zu Wort.

Gaupp, Nora, Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.) : 
Wege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit
Bedingungen gelingender und misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung.

Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung 2013

120 Seiten, EUR 18,-
ISBN: 978-3-86593-176-4

Band 277: edition Hans-Böckler-Stiftung

Martina Gille (Hrsg.)
Jugend in Ost und West seit der Wiedervereinigung
Ergebnisse aus dem replikativen Längsschnitt des DJI-Jugendsurvey

Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2008

320 Seiten,  EUR 34,80
ISBN: 978-3-531-16111-2

Reihe: DJI-Jugendsurvey / 4

Aufwachsen in Deutschland:
Das Aufwachsen junger Menschen in westdeutschen und ostdeutschen Bundesländern gestaltet sich nach wie vor unterschiedlich: Neben Annäherungstendenzen zwischen beiden Teilen Deutschlands zeigen sich auch stabile Differenzen und zum Teil sogar Tendenzen der Zunahme von Unterschieden. In diesem Band werden die Lebensverhältnisse, der subjektive Altersstatus, Wertorientierungen, Geschlechtsrollenbilder, fremdenfeindliche Einstellungen sowie das gesellschaftliche und politische Engagement Jugendlicher und junger Erwachsener in beiden Teilen Deutschlands sowie deren Veränderungstendenzen seit den 1990er Jahren untersucht.

Martina Gille, Sabine Sardei-Biermann, Wolfgang Gaiser, Johann de Rijke (Hrsg.)
Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland. Lebensverhältnisse, Werte und politische Beteilung 12 - 29-Jähriger

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2006

318 Seiten,  EUR 39,95
ISBN: 978-3-531-16111-2

Reihe: DJI-Jugendsurvey, Band 3

Mariana Grgic, Ivo Züchner
Medien, Kultur und Sport
Was Kinder und Jugendliche machen und ihnen wichtig ist. Die MediKuS-Studie
Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2013

279 Seiten, EUR 24,95
ISBN: 978-3-7799-2914-7

Maya Halatcheva
Konflikte binationaler Ehepaare
Eine Analyse des Expertenwissens von Eheberatern und Familienmediatoren

Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller 2008

108 Seiten, EUR 49,00
ISBN: 978-3-8364-8003-1

Worüber wird in binationalen Ehepaaren gestritten? Mit welchen Erklärungen gehen Experten darauf ein, wenn Paare bei ihnen professionellen Rat suchen? Vor dem Hintergrund des sozialkonstruktivistischen Ansatzes untersucht die Studie professionelle Praxis und Wissen von Eheberatern und Familienmediatoren über Konflikte in binationalen Ehen.
Ausgehend von der Annahme, dass Eheberater und Familienmediatoren als Experten für die Bearbeitung ehelicher Probleme agieren, greift die Studie drei Fragen auf. Als erstes geht es darum, welche Konfliktthemen bei binationalen Ehepaaren die Experten feststellen und welche Ursachen sie dafür verantwortlich machen.
Auf dieser Grundlage werden, zweitens, die Konfliktdeutungen und das institutionalisierte Wissen von Eheberatern und Familienmediatoren rekonstruiert. Drittens richtet sich das Erkenntnisinteresse darauf, wie die Experten Wirkung und Reichweite des eigenen Wissens in der Gesellschaft einschätzen.

Karin Haubrich
Sozialpolitische Innovation ermöglichen
Die Entwicklung der rekonstruktiven Programmtheorie-Evaluation am Beispiel der Modellförderung in der Kinder- und Jugendhilfe

Münster/New York/München/Berlin: Waxmann 2009

351 Seiten, EUR 34,00
ISBN: 978-3-8364-8003-1

Reihe: Internationale Hochschulschriften / 536

Flyer mit Bestellinformationen

Stefan Heeg, Regina Rätz-Heinisch
Handwerker der Demokratie
Bürgerschaftliches und professionelles Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe

Weinheim und München: Juventa 2009

180 Seiten, EUR 18,-
ISBN: 978-3-7799-1798-4

Anita Heiliger
Täterstrategien und Prävention

München: Frauenoffensive 2000

200 Seiten, EUR 40,00
ISBN: 3-88104-319-5

Download

Eine empirische Studie aus dem Deut-schen Jugendinstitut an Hand von Inter-views mit Betroffenen und der Auswertung von Glaubwürdigkeitsgutachten.
Sexueller Mißbrauch an Kindern wird von den Tätern in einer Vielzahl strategischer Schritte im vorhinein und die Tat beglei-tend sorgfältig und oft langfristig geplant. Es ist keine spontane Handlung, die aus Verwirrung, aus einem Impuls, aus un-kontrollierten Wünschen o.ä. heraus er-folgt, wie fälschlicherweise in Gerichts-verfahren häufig dargestellt und der Täter damit entlastet wird. Das Ziel der Täter-strategien ist einerseits, an das Opfer zu gelangen, es gefügig zu machen und jeden Widerstand wirkungslos werden zu lassen bzw. auszuschalten, andererseits durch Geheimhaltung, Schuldzuweisungen und Drohungen als Täter unentdeckt/unbestraft zu bleiben und dadurch das kriminelle Verhalten beliebig fortsetzen zu können.
Die Kenntnis dieser Strategien ist dringend notwendig, um Tat und Täter sowie die Gefahr der Wiederholungstäterschaft richtig einzuschätzen. Der Gewaltcharakter jeder Form sexuellen Mißbrauchs an Kindern und dessen traumatische Folgen für das Opfer können dann nicht mehr geleugnet oder verharmlost und dem Kind kann keine Mit-Schuld zugeschoben werden, wie es vielfach geschieht. Die Kenntnis der Täterstrategien befähigt dazu, den Kindern zu glauben, wenn sie von Mißbrauchshandlungen berichten sowie Situationen zu entziffern, die Kinder gefährden können. Eine konsequente Haltung gegenüber Tätern wird gefördert, sie in die Verantwortung für ihre Straftaten zu nehmen. Primär- und Sekundärprävention sexuellen Mißbrauchs kann nur greifen auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Bedingungen, die Täter systematisch schaffen, um sich den Zugang zum Kind zu sichern.
"`Täterstrategien und Prävention´ ist Pflichtlektüre für alle, die an Konzepten der Prävention sexualisierter Gewalt arbeiten", Ursula Enders, Zartbitter Köln.
 

Valerie K. Heintz-Martin
Stepfamilies in Canada
Numbers, characteristics, stability and childbearing

Scholar's Press 2013

336 Seiten, 79,- Euro
ISBN: 978-3639511017

Martina Heitkötter, Jana Teske (Hrsg.)
Formenvielfalt der Kindertagespflege
Standortbestimmung, Qualitätsanforderungen und Gestaltungsbedarfe

München: DJI 2014

380 Seiten, EUR 19,80
ISBN: 978-3-87966-430-6

Reihe: DJI-Fachforum Bildung und Erziehung, Band 11

Martina Heitkötter
Sind Zeitkonflikte des Alltags gestaltbar?
Prozesse und Gegenstände lokaler Zeitpolitik am Beispiel des Zeitbüro-Ansatzes

Frankfurt u.a.: Peter Lang 2006

327 Seiten, EUR 61,80
ISBN: 3-631-54834-6

Zeit wird in wachsendem Maße als Konflikt erlebt. Der Übergang von der Industriegesellschaft mit seiner klaren Zeitstrukturierung zu einer flexiblen, entgrenzten und prekärer werdenden Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft mit pluralisierten Lebensformen und veränderten Geschlechterverhältnissen führt zu einer Zunahme des zeitlichen Konfliktpotenzials. Die daraus resultierenden Erfahrungen von Zeitnot und Zeitkonflikten im Alltag gehen bislang hauptsächlich zulasten der Individuen. Politik und Gesellschaft sind daher vor zentrale Herausforderungen gestellt. Mit gestaltungspraktischen Experimenten suchen Ansätze lokaler Zeitpolitik seit rund zehn Jahren auch in Deutschland nach effektiven Wegen, Zeit gezielt zum politischen Gestaltungsgegenstand zu machen, indem örtliche Zeitkonflikte politisiert und veränderten Alltagsanforderungen der Menschen an ihr lokales Umfeld maßgebend für lokale Zeitstrukturen werden. Zentraler Ansatzpunkt ist dabei die Stärkung von Teilhabechancen ansonsten wenig berücksichtigter Zeitinteressen über eine Aktivierung zivilgesellschaftlicher Akteure und Prozesse mit dem Ziel, Lebensqualität auch in zeitlicher Hinsicht bzw. Zeitwohlstand zu vermehren. Angesichts dessen geht die Arbeit der grundlegenden Frage nach, ob und unter welchen Bedingungen lokale Zeitkonflikte mittels des aus Italien stammenden ZeitBüro-Ansatzes bearbeitet werden können und welche konzeptionellen Neujustierungen für eine an Zeitwohlstand orientierte Zeitpolitik perspektivisch anstehen.
Empirischer Kern ist die detaillierte Untersuchung des zweijährigen Modellversuchs, der erstmalig in Deutschland ein so genanntes Zeitbüro als multifunktionale Mittlerinstanz in Bremen Vegesack etablierte. Die Arbeit legt einen demokratietheoretischen Zugang zu dem reichhaltigen empirischen Material, der gerade in diskursiven und kooperativen Politikformen sowie in zivilgesellschaftlicher Artikulation Bewältigungschancen für Zeitkonflikte sieht.
Der Argumentationsverlauf der Arbeit verfolgt konsequent zwei Erkenntnisstränge. In der Prozessdimension zeitpolitischer Gestaltung werden erstens die vielfältigen empirischen Befunde zu Bausteinen einer Theorie lokaler Zeitpolitik ausgebreitet, die Chancen und Grenzen des ZeitBüro-Ansatzes aufzeigen. Der entstehende Politikprozess wird als Ausdruck lokaler Governance interpretiert. Das spezifische Zusammenspiel zwischen unterschiedlichen Arenen der diskursiven, kooperativen und partizipativen Problembearbeitung ergibt einen typischen Politikmix. Dessen Institutionalisierungsperspektiven werden entlang des Modells der „losen Arenenkopplung“ entwickelt.
Die Gegenstandsdimension fokussiert zweitens auf die begriffliche und theoretische Präzisierung der zeitpolitischen Kategorie lokaler Zeitkonflikte - die im aktuellen Diskurs wichtiger wird und gleichzeitig häufig diffus bleibt. Dabei wird die begriffslogische Annäherung, die eine konzeptionelle Bestimmung der Begriffsbestandteile vornimmt, durch eine praxislogische Auswertung der gestaltungspraktischen Erfahrungen ergänzt. Beide Zugänge heben den Prozesscharakter hervor, wonach Zeitkonflikte als Ergebnisse eines kollektiven Deutungsgeschehens zu verstehen sind, das den Zeitgehalt einer sozialen Konfliktkonstellation insbesondere dann relevant werden lässt, wenn individueller oder kollektiver Zeitwohlstand dadurch beeinträchtigt werden. Diskursive Kontexte zeitpolitischer Gestaltungsinitiativen sind demnach nicht nur für die Konfliktbearbeitung, sondern auch für die Konstitution dieses Konflikttyps als manifeste Konflikte ausschlaggebend.
Abschließend werden Perspektiven einer an Zeitwohlstand orientierten Zeitpolitik formuliert. Ausgangspunkt bildet die empirisch ermittelte, zentrale Differenzierung zwischen Zeitkonflikten als Ausdruck von Verfügungsdefiziten über Zeit einerseits und von Verwirklichungsdefiziten vorhandener Zeitkontingente andererseits. Unter Rückgriff auf den konzeptionellen Ansatz des indischen Entwicklungsökonomen Amartya Sen, der menschliche Entwicklung als eine Erweiterung von Verwirklichungschancen begreift, werden in programmatischer Weise Argumente für eine Fokuserweiterung (lokaler) Zeitpolitik entfaltet: zukünftig muss Zeitpolitik über die Bereitstellung quantitativer zeitlicher Verfügungsrechte hinausreichen und tatsächliche Realisierungsbedingungen von Zeitwohlstand und damit auch qualitative Aspekte in den Blick nehmen. Die Arbeit bewegt sich mit dem Ziel kontextnaher Wissensproduktion in einem produktiven Spannungsverhältnis zwischen Praxis und Theorie.

Martina Heitkötter, Karin Jurczyk, Andreas Lange (Hrsg.)
Zeit für Beziehungen?
Zeit und Zeitpolitik für Familien

Opladen & Farmington Hills, MI: Barbara Budrich 2009

439 Seiten, EUR 39,90
ISBN: 978-3-86649-187-8

Wer hat schon noch Zeit? Diese Frage ist deshalb so wichtig, weil gerade Beziehungen Zeit brauchen. Nur so können in Partnerschaften, Familien und sozialen Netzen emotionale Bindungen, Vertrauen und wechselseitige Fürsorge entstehen. In diesem Buch schauen die Autorinnen und Autoren unter verschiedenen Blickwinkeln auf das Verhältnis von Zeit und Familien: Zeit ist Bedingung und zugleich Ressource für das Gelingen familialen Zusammenlebens in der modernen Gesellschaft. Neben Koordinationsfragen und Zeitkontingenten geht es dabei immer auch um die Qualität von Familienzeiten als einem ebenso kostbaren wie prekären Gut.
Viele klagen heutzutage über Zeitnot, Zeitlücken, Zeitstress und vielfältige Zeitkonflikte. Allerdings entstehen auch entwertete Zeiten insbesondere für erwerbslose Familien. Das Buch thematisiert unter Rückgriff auf aktuelle interdisziplinäre Forschungsergebnisse die Problematik wie auch die Chancen der Veränderungen familialer Alltags- und Lebenszeit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder. Darüber hinaus werden die politische Gestaltbarkeit von Zeit diskutiert und konzeptionelle Konturen sowie konkrete Praxiserfahrungen lokaler Zeitpolitik dargestellt.

Aus dem Inhalt:
• Problemanalyse von Zeitnot und entwerteter Zeit
• Zeiten in der Familie
• Zeitliche Verschränkung verschiedener Lebensbereiche
• Zeitpolitik

Die HerausgeberInnen:
Dr. Martina Heitkötter, wissenschaftliche Referentin für familienbezogene Infrastruktur und örtliche Familienpolitik in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München
Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München.
Prof. Dr. Andreas Lange, Grundsatzreferent für Familienforschung in der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, München sowie außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der Universität Konstanz
Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Maruta Herding
Inventing the Muslim Cool
Islamic Youth Culture in Western Europe (Globaler lokaler Islam)

Bielefeld: transcript Verlag 2013

270 Seiten, EUR 32,80
ISBN 978-3-8376-2511-0

Irene Hofmann-Lun, Andrea Michel, Ulrike Richter, Elke Schreiber
Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit
Strategien und Methoden zur Prävention

München: DJI Verlag 2007

252 Seiten,  EUR 13,80
ISBN: 978-3-87966-414-6

Reihe: Übergänge in Arbeit / Band 8

Warum gehen Kinder und Jugendliche trotz Schulpflicht nicht zur Schule? Was bedeutet die Abwesenheit von der Schule für das Gelingen der Schulbildung? Wie kann einem Ausstieg aus der Schule präventiv begegnet werden? Wie kann (tatsächlich oder vermeintlich) schulmüden Jugendlichen der Abschluss der Schule und der Übergang in Ausbildung gelingen? Wie können Jugendliche, die von der Schule nicht mehr erreicht werden, wieder für systematisches Lernen gewonnen werden?
An vielen Orten in Deutschland haben Schulen und Träger der Jugendsozialarbeit begonnen, Antworten auf diese Fragen zu suchen. Gefördert aus Länderprogrammen, durch Stiftungen und besorgte Kommunen wurden vielfältige Experimente durchgeführt und dabei Methoden und Strategien entwickelt und erprobt, die darauf zielen, die Bedingungen für das Lernen in der Schule und an anderen Lernorten und die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen so zu verbessern, dass ihre Schulkarrieren zum Erfolg führen und Grundlagen für den Einstieg in die Erwerbsarbeit gelegt werden. Das Deutsche Jugendinstitut hat diese Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet und fasst sie in diesem Buch zusammen.

Heinz Günter Holtappels, Eckhard Klieme, Thomas Rauschenbach, Ludwig Stecher (Hrsg.)
Ganztagsschule in Deutschland
Ergebnisse der Ausgangserhebung der "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen" (StEG) -

Weinheim: Juventa 2008
2., korrigierte Auflage

398 Seiten,  EUR 24,00
ISBN: 978-3-7799-2150-9

Das Thema Ganztagsschule hat Konjunktur. Mit Ganztagsschule verbinden sich dabei die Hoffnungen auf Verbesserungen schulischer Bildung und die Minderung gesellschaftlicher Problemlagen. In erstaunlichem Kontrast zur öffentlichen Prominenz des Themas steht der Mangel an wissenschaftlich gesichertem Wissen über Ganztagsschulen. Bislang gibt es kaum Studien zu pädagogischen Wirkungen, zu den Möglichkeiten und Effekten unterschiedlicher Organisationsmodelle und pädagogischer Konzepte, zum Personal oder zu den Auswirkungen auf die Familie. Können die Hoffnungen, die sich an die Einrichtung und den Ausbau von Ganztagsschulen knüpfen, in der Praxis tatsächlich realisiert werden?
Antworten hierauf gibt die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Bei StEG handelt es sich um die erste bundesweit repräsentative Längsschnittstudie zu Ganztagsschulen in der Bundesrepublik Deutschland. Kern der Studie bilden die Angaben von Schülerinnen und Schülern, befragt wurden darüber hinaus die Schulleitungen, das pädagogische Personal sowie die außerschulischen Kooperationspartner und die Eltern. Der vorliegende Band umfasst die wesentlichen Ergebnisse der Ausgangserhebung und stellt damit erstmals empirische Befunde für die Ganztagsschuldebatte zur Verfügung.

Sabrina Hoops
Was hilft bei Kinderdelinquenz?
Familien als Experten

Weinheim und München: Juventa 2009

296 Seiten, EUR 26,95
ISBN: 978-3-7799-1117-3

Reihe: Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfeforschung

Kinderdelinquenz gilt als episodenhaftes und weit verbreitetes Phänomen, kann jedoch auch den Einstieg in eine kriminelle Karriere bedeuten. Über die Bedingungen für gelingende Bearbeitung und Intervention gibt es jedoch kaum empirisch fundierte Belege. Der im August 2009 erschienene Band „Was hilft bei Kinderdelinquenz? Familien als Experten“ untersucht auf der Basis einer qualitativen Follow-up-Studie die Frage, unter welchen Bedingungen Kinder straffälliges Verhalten aufgeben und wann eine Fortsetzung oder gar eine dauerhafte Delinquenzkarriere wahrscheinlich ist. 

Alfred Hössl, Andreas Vossler
Bildungsverläufe in der Grundschule
Schulerfolg und Belastungen aus der Sicht von Kindern und Eltern

Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2006

191 Seiten, EUR 25,00
ISBN: 3-7815-1493-5

Wichtiges Ziel aktueller Reformbemühungen in der Grundschule ist die Realisierung offener Lernkulturen, die den unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schulanfänger entgegenkommen und den individuellen Bildungserfolg aller Kinder unterstützen sollen. Dabei bleibt oft die Frage offen, wie schulische Bildungsanforderungen und Angebote von den Betroffenen wahrgenommen und angenommen werden. Die Autoren haben Bildungsverläufe während der Grundschulzeit anhand von prozessbezogenen Individualdaten von 24 Kindern an vier bayerischen Grundschulen untersucht. Dabei wurden vor allem Misserfolge und Belastungen sowie die potenziellen Barrieren und Benachteiligungen aus der Sicht von Schülern und Eltern unter Berücksichtigung der jeweiligen Klassensituation und des Unterstützungssystems Familie in den Blick genommen. Im ersten Teil des Buches wird nach einer Auseinandersetzung mit dem aktuellen Forschungsstand und dem methodischen Ansatz der Studie ein Überblick über die Leistungsentwicklung, die Wahrnehmungen von schulischen Anforderungen und die dabei erfahrenen Belastungen gegeben. In einem zweiten Teil werden anhand von einzelnen Fallporträts die Bildungsverläufe der an der Studie beteiligten Kinder in ihrer schulischen Entwicklung als auch in der Entwicklung ihrer Lern- und Lebenssituation im familiären Umfeld betrachtet. 

Sandra Hubert
The Impact of Religiosity on Fertility
A Comparative Analysis of France, Hungary, Norway, and Germany

Wiesbaden: Springer VS 2014

376 Seiten

eBook EUR 39,26
ISBN: 978-3-658-07008-3

Softcover EUR 48,59
ISBN: 978-3-65807007-6

Karin Jampert, Kerstin Leuckefeld, Anne Zehnbauer, Petra Best
Sprachliche Förderung in der Kita
Wie viel Sprache steckt in Musik, Bewegung, Naturwissenschaften und Medien?

Weimar/Berlin: verlag das netz 2006

168 Seiten, EUR 12,90
ISBN: 3-937785-55-8

Wie kommen Kinder zur Sprache? Wie können Kinder vom Eintritt in den Kindergarten bis zum Übergang in die Schule systematisch sprachlich begleitet und gefördert werden?
Sprache ist für Kinder der Schlüssel zur Welt. Sprache findet für Kinder überall statt. Das hier zugrunde liegende Konzept begreift Sprachförderung als Querschnittsaufgabe des Kita-Alltags. Diesem Gedanken folgend arbeiten die Autorinnen exemplarisch die spezifischen Sprachlernpotzenziale der vier Bildungs- und Erziehungsbereiche Bewegung, Musik, Naturwissenschaften und Medien heraus. Sprache soll in all ihren Facetten im Alltag systematisch wahrgenommen und gefördert, jedoch nicht als isolierte "Trainingseinheit" verstanden werden. Die Auswahl der vier Bildungsbereiche orientiert sich an der aktuellen Situation der pädagogischen Arbeit in Kitas sowie an den Bildungsplänen der Länder.

Karin Jampert, Anne Zehnbauer, Petra Best, Andrea Sens, Kerstin Leuckefeld, Mechthild Laier (Hrsg.)
Kinder-Sprache stärken!
Sprachliche Förderung in der Kita: das Praxismaterial

Weimar/Berlin: verlag das netz 2009

348 Seiten, EUR 29,90
ISBN: 978-3-86892-011-6

DJI-Projektlink

Wie kommt das Kind zur Sprache? Und wie viel Sprache und Sprachfördermöglichkeiten stecken im Bildungsalltag der Kita? Zum Beispiel in Bewegung, Musik, Naturwissenschaften und Medienarbeit?
Das Autorinnenteam des Deutschen Jugendinstituts hat in Zusammenarbeit mit der Fachpraxis ein Sprachförderkonzept erarbeitet, das die spezifischen Möglichkeiten und Stärken der Bildungsinstitution Kindergarten für die sprachliche Begleitung und Unterstützung von Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren herausarbeitet und nutzt.
Beteiligt waren Kitas sowohl im Osten als auch im Westen Deutschlands mit sehr unterschiedlichen Einzugsgebieten, sozialer Zusammensetzung und Herkunftssprachen der Kinder. Fünf Hefte und sechs Poster im handlichen Schuber zeigen praxisnah und anschaulich auf,
wie Kinder sich Sprache aneignen und welche Bedeutung Sprache für ihr Denken und soziales Handeln hat (Heft 1),
wie Sprache im Bildungsalltag der Kita angeregt, systematisch unterstützt und begleitet werden kann (Hefte 2a und 2b) und
welche Besonderheiten bei mehrsprachigen Kindern zu berücksichtigen sind (Heft 3).
Orientierungshilfen zur Beobachtung und Dokumentation von Kindersprache (Heft 4) runden das Materialpaket ab.
Das Praxismaterial ermöglicht Erzieherinnen und Erziehern, mit geschärftem Blick für die Besonderheiten der Kindersprache die Entwicklungsmöglichkeiten im Alltag zu erkennen und für die Sprachförderung als Querschnittsaufgabe der pädagogischen Arbeit zu nutzen.
 

Karin Jampert, Verena Thanner, Diana Schattel, Andrea Sens, Anne Zehnbauer, Petra Best, Mechthild Laier (Hrsg.)
Die Sprache der Jüngsten entdecken und begleiten
Sprachliche Bildung und Förderung für Kinder unter Drei
Zwei Bücher, fünf Poster, neun Karten und eine DVD

Weimar/Berlin: verlag das netz 2011

154 und 150 Seiten, EUR 29,90
ISBN 978-3-86892-052-9

DJI-Projektlink

Wie kommen die Jüngsten zur Sprache? Und wie können pädagogische Fachkräfte die sprachliche Entwicklung der Null- bis Dreijährigen im Alltag systematisch begleiten? Das Autorinnenteam des Deutschen Jugendinstituts legt mit dieser Veröffentlichung theoretisch fundiert und praxisnah aufbereitet ein Konzept zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung und Begleitung für die Altersgruppe der Null- bis Dreijährigen vor.
Zwei Bücher, fünf Poster und eine DVD zeigen praxisnah und anschaulich auf, wie Kinder in den ersten drei Lebensjahren sich Sprache aneignen und welche besonderen Phänomene bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern zu beobachten sind,wie pädagogische Fachkräfte in den unterschiedlichen Situationen und Aktivitäten des Kita-Alltags die Sprache der Jüngsten entdecken, anregen und systematisch unterstützen können. Mit in den Blick genommen wird dabei die dialogische Grundhaltung von Fachkräften.
Instrumente zu Beobachtung und Dokumentation von Kindersprache sowie Leitfäden zur Reflexion helfen den Erzieherinnen und Erziehern, die eigene Praxis zu analysieren und darin die vielfältigen Gelegenheiten zur sprachlichen Bildung und Unterstützung der Kinder zu entdecken. Filmsequenzen auf der DVD veranschaulichen einzelne Aspekte und können als Material für beispielhafte Analysen dienen.
Beispiele und Ideen zur Zusammenarbeit mit den Eltern der Jüngsten runden das Materialpaket ab.

Karin Jampert, Petra Best, Angela Guadatiello, Doris Holler, Anne Zehnbauer
Schlüsselkompetenz Sprache
Sprachliche Bildung und Förderung im Kindergarten. Konzepte - Projekte - Maßnahmen

Weimar/Berlin: verlag das netz 2007

2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, 336 Seiten,  EUR 19,90
ISBN: 978-3-937785-60-8

DJI-Projektlink

PISA-Studie und OECD-Bericht belegen: Sprachliche Förderung muss in der frühen Kindheit beginnen und ist für alle Kinder wichtig. Bundesweit existiert eine Fülle von Ideen und Konzepten. Für ErzieherInnen, LehrerInnen und Träger ist es oft schwierig, das für ihre Kinder passende Programm ausfindig zu machen. Dieses Buch stellt erstmals wesentliche Sprachförderprogramme und Maßnahmen aus dem Elementarbereich vor und ermöglicht durch die einheitliche Gliederung aller Projekte eine schnelle Orientierung. 

Margarethe Jooß-Weinbach
Erzieherinnen in der Krippe

Modi, Motive und Konstitutionen professionellen Handelns

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2012

222 Seiten, 29,95
ISBN: 978-3779925514

Karin Jurczyk, Andreas Lange, Barbara Thiessen (Hrsg.)
Doing Family
Warum Familienleben heute nicht mehr selbstverständlich ist

Weinheim: Beltz/Juventa 2014

318 Seiten, EUR 29,95
ISBN: 978-37799-2239-1

Karin Jurczyk, Josefine Klinkhardt
Vater, Mutter, Kind?
Acht Trends in Familien, die Politik heute kennen sollte

Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2013

240 Seiten, EUR 25,-
ISBN: 978-3867935432

Karin Jurczyk, Sabine Walper (Hrsg.)
Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern
Empirische Studien und juristische Expertisen

Wiesbaden: Springer VS 2013

385 Seiten, EUR 34,99
ISBN: 978-3-658-00349-4

Karin Jurczyk, Michaela Schier, Peggy Szymenderski, Andreas Lange, G. Günter Voß
Entgrenzte Arbeit - entgrenzte Familie
Grenzmanagement im Alltag als neue Herausforderung

Berlin: edition sigma 2009

399 Seiten, EUR 24,90
ISBN: 978-3-8360-8700-1

Reihe: Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung / 100

Entgrenzte Erwerbsarbeit ist keine exotische Ausnahme mehr, und für eine wachsende Zahl von Beschäftigten bedeutet das, sich auch einer zunehmenden Entgrenzung von Familie sowie von Geschlechterverhältnissen stellen zu müssen. »Grenzmanagement« heißt für sie die neue, noch ungewohnte Herausforderung: Schon die gemeinsame Anwesenheit von Familienmitgliedern will organisiert sein, Zeitlücken für Familienleben müssen gefunden, Pflichten neu ausgehandelt, Arbeitsteilungsmuster - auch zwischen den Geschlechtern - neu definiert werden. Anhand einer breit angelegten qualitativen Untersuchung von Müttern und Vätern aus Filmwirtschaft und Einzelhandel in Ost- und Westdeutschland, die in diesem Buch dargestellt wird, lässt sich ermessen, wie viel Anstrengungen und Einfallsreichtum notwendig sind, um eine gemeinsame familiale Lebensführung zu etablieren, wenn sich die raum-zeitlichen Bedingungen des Arbeitens und Lebens flexibilisieren. Sollten sich die mehrfachen Entgrenzungen forciert fortsetzen, droht – ohne politische Unterstützung bzw. Gegensteuerung - eine »Reproduktionslücke« in Familien mit massiven Konsequenzen für die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft.

Karin Jurczyk, Andreas Lange (Hrsg.)
Vaterwerden und Vatersein heute
Neue Wege - neue Chancen

Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2009

374 Seiten, EUR 38,00
ISBN: 978-3-86793-035-2

Karin Jurczyk, Mechtild Oechsle (Hrsg.)
Das Private neu denken
Erosionen, Ambivalenzen, Leistungen

Münster: Westfälisches Dampfboot 2008

332 Seiten, EUR 29,90
ISBN: 978-3-89691-221-3

Yvonne Kaiser, Matthias Spenn, Michael Freitag, Thomas Rauschenbach, Mike Corsa (Hrsg.)
Handbuch Jugend
Evangelische Perspektiven

Leverkusen: Verlag Barbara Budrich 2013

530 Seiten, EUR 39,90
ISBN: 978-3-8474-0074-5

Barbara Keddi
Wie wir dieselben bleiben
Doing continuity als biopsychosoziale Praxis

Bielefeld: transcript Verlag 2011

315 Seiten, EUR 32,80
ISBN 978-3-8376-1736-8

Astrid Kerl-Wienecke, Gabriel Schoyerer, Lucia Schuhegger
Kompetenzprofil Kindertagespflege
in den ersten drei Lebensjahren

Berlin: Cornelsen 2013

187 Seiten, EUR 19,95
ISBN: 978-3-589-24797-4

Heiner Keupp, Reinhard Rudeck, Hubertus Schröer, Mike Seckinger, Florian Straus (Hrsg.)
Armut und Exklusion
Gemeindepsychologische Analysen und Gegenstrategien

Tübingen: dgvt 2010

304 Seiten, EUR 24,00
ISBN: 978-3-87159-621-6

Reihe: Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung

Fabian Kleeberger, Yvonne Frankenstein, Hans Rudolf Leu
Bildungs- und Lerngeschichten am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2009

64 Seiten,  EUR 9,90
ISBN: 978-3-86892-023-9

Fabian Kleeberger, Hans Rudolf Leu
Bildungs- und Lerngeschichten im Hort

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2009

mit DVD, 88 Seiten, EUR 14,90
ISBN: 978-3-86892-022-2

Anke König, Tina Friederich (Hrsg.)
Inklusion durch Sprachliche Bildung
Neue Herausforderungen im Bildungssystem

Weinheim/Basel: Beltz/Juventa 2014

276 Seiten, EUR 29,95
ISBN 978-3-7799-2986-4

WiFF-Reihe: Perspektive Frühe Bildung, Band 1

Elisabeth Krekel, Tilly Lex (Hrsg.)
Neue Jugend, neue Ausbildung?
Beiträge aus der Jugend- und Bildungsforschung

Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag 2011

BiBB-Schriftenreihe, 284 Seiten  EUR 29,80
ISBN: 978-3-7639-1140-0

Claudia Krell
Anonyme Geburt und Babyklappen
Adoptionsprozesse im Kontext anonymer Kindesabgabe

Berlin: Mensch und Buch Verlag 2013

254 Seiten, EUR 39,90
ISBN: 978-3-86387-318-9

Carmen Leccardi, Carlos Feixa, Siyka Kovacheva, Herwig Reiter, Tanja Sekulic
1989 - Young people and social change after the Fall of the Berlin Wall

Strasbourg: Council of Europe Publishing 2012

ISBN: 978-92-871-7183-2

Frank Lettke, Andreas Lange (Hrsg.)
Generationen und Familien

Frankfurt: suhrkamp 2006

399 Seiten, EUR 14,00
ISBN 978-3-518-29411-3

Hans Rudolf Leu, Katja Flämig, Yvonne Frankenstein, Sandra Koch, Irene Pack, Kornelia Schneider, Martina Schweiger
Bildungs- und Lerngeschichten
Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen

Weimar/ Berlin: verlag das netz 2007

mit DVD, 200 Seiten, EUR 24,90
ISBN: 978-3-937785-67-7

DJI-Projektlink

Kinder erkunden von Geburt an ihre Umwelt. Damit sie dabei professionell begleitet und unterstützt werden können, müssen Fachkräfte diese Lernprozesse sorgfältig wahrnehmen und deuten können. Mit den „Bildungs- und Lerngeschichten“ wurden im DJI dafür Materialien entwickelt, um diese Prozesse im pädagogischen Alltag zu beobachten, zu dokumentieren und zu unterstützen. Die Materialien setzen an den Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes an und beziehen sowohl die Kinder als auch die Eltern mit ein. Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndispositionen zugrunde, das von Margaret Carr in Neuseeland entwickelt wurde. Die Materialien bieten Fortbildnerinnen und Fortbildnern sowie pädagogischen Fachkräften alle nötigen Grundlagen, um das Verfahren in der Praxis einzuführen und umzusetzen.

Hans Rudolf Leu, Anna von Behr (Hrsg.)
Forschung und Praxis der Frühpädagogik
Profiwissen für die Arbeit mit Kindern von 0-3 Jahren

München: Ernst Reinhardt Verlag 2013
2., aktual. Auflage

158 Seiten,  EUR 26,90
ISBN: 978-3-497-02335-6

Tilly Lex, Nora Gaupp, Birgit Reißig, Hardy Adamczyk
Übergangsmanagement: Jugendliche von der Schule ins Arbeitsleben lotsen
Ein Handbuch aus dem Modellprogramm "Kompetenzagenturen"

München: DJI-Verlag 2006

153 Seiten,  EUR 9,80
ISBN: 978-3-87966-413-9

Reihe: Übergänge in Arbeit / Band 7

DJI-Projektlink

Warum Übergangsmanagement? Auf dem Weg Jugendlicher von der Schule in Ausbildung und Erwerbsarbeit ist die traditionelle Abfolge der Schritte „Schule, Berufsausbildung, Arbeit“ zur Ausnahme geworden. Um zu anerkannten Ausbildungsabschlüssen zu gelangen, müssen viele Jugendliche vor dem Beginn einer Berufsausbildung längere Abfolgen von Schritten – Schnupperlehren oder Praktika in Betrieben, berufsvorbereitende oder berufsschulische Bildungsgänge, Maßnahmen der Arbeitsagenturen oder ARGEn – absolvieren. Häufig müssen sie dabei wiederholt und unter unklaren Rahmenbedingungen Entscheidungen über nächste Schritte treffen. Dabei kann das Gelingen der beruflichen Integration durch Umwege, Abbrüche und Sackgassen gefährdet werden, wenn es Jugendlichen in unserem unübersichtlichen System von Bildungsinstitutionen und -angeboten nicht gelingt, passende, an ihren Voraussetzungen, Zielen und Lebenslagen anknüpfende Anschlüsse zu finden.
Übergangsmanagement bietet den Jugendlichen Unterstützung, indem es für sie eine Lotsenfunktion von der Schule in die Berufsausbildung anbietet. Wann welcher spezifische Unterstützungsbedarf besteht, wie Unterstützung gestaltet werden muss, welche Methoden und Instrumente eingesetzt werden können, wie also Übergangsmanagement für benachteiligte Jugendliche diese Lotsenfunktion erfüllen kann, ist Gegenstand dieses Handbuchs.

Lisa Lischke-Eisinger
Sinn, Werte und Religion in der Elementarpädagogik
Religion, Interreligiosität und Religionsfreiheit im Kontext der Bildungs- und Orientierungspläne

Wiesbaden: Springer VS Research 2012

424 Seiten, EUR 49,95
ISBN: 978-3-531-19768-5

Detlev Lück, Waltraud Cornelißen
Geschlechterunterschiede und Geschlechterunterscheidungen in Europa

Stuttgart: Lucius & Lucius 2014

300 Seiten, EUR 34
ISBN: 978-3-8282-0598-7

Reihe: Der Mensch als soziales und personales Wesen, Band 24

Jan. H. Marbach, Walter Bien (Hrsg.)
Familiale Beziehungen. Familienalltag und soziale Netzwerke
Ergebnisse der drei Wellen des Familiensurvey

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008

334 Seiten,  EUR 34,90
ISBN: 978-3-531-15914-0

Reihe: DJI-Familiensurvey / 14

DJI-Projektlink

Dieser Band setzt die Sozialberichterstattung über Familien in Deutschland am DJI fort. Sie stützt sich auf Daten der amtlichen Statistik sowie auf eigene Erhebungen. Das Leitthema ist »Wandel und Entwicklung familialer Lebensformen. Dabei geht es um den Wandel der Familie und um die individuelle Entwicklung im Lebensverlauf. Die thematischen Schwerpunkte bündeln sich um folgende Fragen: Gibt es Wege aus der Traditionalisierung bei der Arbeitsteilung der Geschlechter? Wie verändern sich soziale Beziehungen über die Zeit? Welche Kräfte wirken auf das Sozialkapital von Familien? Wie wirken Auflösung und neue Zusammensetzung von Familie auf Familienbeziehungen ein? Wie geht es den Familien mit und ohne Migrationshintergrund?

Thomas Meysen, Luise Schönecker, Heinz Kindler (Hrsg.)
Frühe Hilfen im Kinderschutz
Rechtliche Rahmenbedingungen und Risikodiagnostik in der Kooperation von Gesundheits- und Jugendhilfe

Weinheim: Juventa 2008

262 Seiten, 23,95
ISBN 978-3-531-18059-5

Peter Mosser
Wege aus dem Dunkelfeld
Aufdeckung und Hilfesuche bei sexuellem Missbrauch an Jungen

Wiesbaden: VS-Verlag 2009 

332 Seiten, EUR 44,99
ISBN: 978-3-531-16359-8

Hans-Uwe Otto, Thomas Rauschenbach (Hrsg.)
Die andere Seite der Bildung
Zum Verhältnis von formellen und informellen Bildungsprozessen. 2. erweiterte und ergänzte Auflage

Wiesbaden: VS Verlag 2008

255 Seiten, EUR 24,90
ISBN: 978-3-531-15799-3

Ganztagsbildung für Deutschland: Kontroverse und Perspektive
Die Bildungsdebatte in Deutschland setzt sich fort: Gefordert wird eine grundlegende Veränderung des Bildungs- und Erziehungswesens. Dabei konzentriert sich die Debatte, wie nicht anders zu erwarten, schwerpunktmäßig auf die Schule. Vergleichsweise unklar ist bislang geblieben, welche Rolle die nichtschulischen Bildungsorte, die informellen Lernprozesse und die außerunterrichtlichen Akteure wie etwa die Kinder- und Jugendhilfe einnehmen. Im Mittelpunkt dieses Bandes steht diese bedeutende andere Seite der Bildung. Es geht um die Klärung einer bildungsbezogenen Selbstverortung der Kinder- und Jugendhilfe als auch um ein neues pragmatisches Verhältnis zur Bildungsinstanz Schule. Mit einem neuen Vorwort zur Nachauflage fassen die Herausgeber die Entwicklungen und Trends der letzten Jahre zusammen.

Christian Peucker, Nicola Gragert, Liane Pluto, Mike Seckinger
Kindertagesbetreuung unter der Lupe
Befunde zu Ansprüchen an eine Förderung von Kindern

München: DJI Verlag 2010

282 Seiten,  EUR 12,80
ISBN: 978-3-87966-418-4

Reihe: DJI-Fachforum Bildung und Erziehung / 9

Die Erwartungen an Kindertageseinrichtungen sind hoch: Sie sollen eine umfassende frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung gewährleisten und dabei die Entwicklung jedes einzelnen Kindes im Blick haben. Ihre Angebote sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern, Versäumnisse familialer Erziehung ausgleichen und die Kinder fit für ein Leben in einer Leistungsgesellschaft machen und dabei möglichst geringe Kosten verursachen. Wie setzen Kindertageseinrichtungen diese zum Teil widersprüchlichen Aufträge um? Sind sie dazu überhaupt in der Lage oder fehlen hierfür die erforderlichen Rahmenbedingungen? Wo liegen derzeit die Schwierigkeiten und was kann Kindertageseinrichtungen helfen, den an sie gestellten Ansprüchen näher zu kommen? Auf der Basis einer bundesweiten Erhebung bei knapp über 1.800 Kindertageseinrichtungen werden Antworten auf diese Fragen gesucht. 

Johanna Possinger
Vaterschaft im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienleben
"Neuen Vätern" auf der Spur

316 Seiten, EUR 49,99
ISBN: 978-3-658-00708-9

Thomas Rauschenbach, Stefan Borrmann (Hrsg.)
Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2013

294 Seiten, EUR 24,95
ISBN: 978-3-7799-2904-8

Thomas Rauschenbach, Stefan Borrmann (Hrsg.)
Herausforderungen des Jugendalters

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2013

200 Seiten, EUR 19,99
ISBN: 978-3-7799-2905-5

Thomas Rauschenbach, Walter Bien (Hrsg.)
Aufwachsen in Deutschland. AID:A - Der neue DJI-Survey

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2012

248 Seiten, EUR 25,-
ISBN: 978-3-7799-2259-9

Thomas Rauschenbach, Annette Zimmer (Hrsg.)
Bürgerschaftliches Engagement unter Druck?
Analysen und Befunde aus den Bereichen Soziales, Sport und Kultur

Opladen: Barbara Budrich 2011

390 Seiten, EUR 33,00
ISBN: 978-3-86649-435-0

Thomas Rauschenbach, Matthias Schilling (Hrsg.)
Kinder- und Jugendhilfereport 3
Bilanz der empirischen Wende

Weinheim und München: Juventa 2011

232 Seiten, EUR 19,95
ISBN: 978-3-7799-1118-0

Thomas Rauschenbach, Wiebken Düx, Erich Sass (Hrsg.)
Informelles Lernen im Jugendalter
Vernachlässigte Dimensionen der Bildungsdebatte

Weinheim, München: Juventa Verlag 2006

1. Auflage, 272 Seiten  EUR 22, 00
ISBN: 3-7799-1115-9

DJI-Projektlink

Die Frage wie und wo junge Menschen die für ein selbst bestimmtes und sozial verantwortliches Leben notwendigen Erfahrungen und Kompetenzen erwerben können, ist eine Kernfrage für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. In Deutschland sind auf Grund der Ergebnisse der Pisa-Studie die bisherigen Lernformen und -leistungen der Schule mehr und mehr in Kritik geraten. Dadurch hat das Interesse an außerschulischen , informellen Lernmöglichkeiten und -orten deutlich zugenommen. So ist der Begriff "Informelles Lernen" seit kurzer Zeit in aller Munde, doch gibt es hierzu in Deutschland bisher nur wenig Forschung. Mit dem vorliegenden Sammelband wird der diffuse Begriff des informellen Lernens etwas deutlicher konturiert und ein Überblick über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion und Forschung zum Thema gegeben. Außerdem werden außerschulische Lernorte und -kontexte Jugendlicher wie Familie, Peer-Group, Nebenjob und Medien in den Blick genommen und empirische Befunde zu informellen Lernprozessen Jugendlicher im freiwilligen Engagement vorgestellt. Dabei zeichnet sich für die Zukunft eine neue pluralistische Lern- und Bildungskultur ab, in der Schule ihr Bildungsmonopol verlieren könnte. 

Thomas Rauschenbach
Zukunftschance Bildung
Familie, Jugendhilfe und Schule in neuer Allianz

Weinheim und München: Juventa 2009

248 Seiten, EUR 16,95
ISBN: 978-3-7799-1731-1

Birgit Reißig
Biographien jenseits von Erwerbsarbeit
Prozesse sozialer Exklusion und ihre Bewältigung

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2010

220 Seiten, EUR 34,95
ISBN 978-3-531-17561-4

Birgit Reißig, Nora Gaupp, Tilly Lex (Hrsg.)
Hauptschüler auf dem Weg von der Schule in die Arbeitswelt

München: DJI Verlag 2008

296 Seiten,  EUR 13,80
ISBN: 978-3-87966-415-3

Reihe: Übergänge in Arbeit / 9

DJI-Projektlink

Wie sehen heute die Wege der Absolventinnen und Absolventen von Hauptschulen in Ausbildung und Erwerbsarbeit aus? Wem gelingt der Zugang in die Ausbildung? Welche Schritte zwischen Schule und Ausbildung werden gegangen? Welche Chancen und Risiken sind mit solchen Zwischenschritten verbunden? Wie verteilen sich Chancen und Risiken zwischen Mädchen und Jungen, Jugendlichen deutscher Herkunft bzw. Migrationshintergrund, Jugendlichen aus Familien mit unterschiedlichen ökonomischen, kulturellen und sozialen Ressourcen? Antworten auf diese Fragen liefern die Ergebnisse einer vom DJI im Jahr 2004 begonnenen Längsschnitt-Untersuchung. Bundesweit wurden rund 4.000 Schülerinnen und Schüler im letzten Schulbesuchsjahr der Hauptschule nach ihrer Herkunft und ihren Plänen für die Zeit nach der Schule befragt. In sieben weiteren Befragungswellen wurden bis November 2006 ihre Wege durch das Bildungs- und Ausbildungssystem sowie durch Arbeitslosigkeit und ein Leben am Rande der Gesellschaft nachgezeichnet. Die Analysen dieser Wege liefern für Politik, Verwaltung und Praxis wichtige Informationen über die Lebensverläufe Jugendlicher im Übergang Schule - Beruf sowie über Stärken und Schwächen des deutschen Übergangssystems. 

Christian Reutlinger, Wolfgang Mack, Franziska Wächter, Susanne Lang (Hrsg.)
Jugend und Jugendpolitik in benachteiligten Stadtteilen in Europa

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007

262 Seiten,  EUR 39,90
ISBN: 978-3-531-14737-6

DJI-Projektlink

In vielen europäischen Städten können Folgen gesellschaftlicher Spaltungsprozesse in benachteiligten Stadtteilen beobachtet werden. Die Menschen in diesen Quartieren gehören zu den Verlierern des Strukturwandels der Arbeitsgesellschaft. Jugendliche, die in diesen benachteiligten Quartieren leben und aufwachsen, haben schlechtere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, ihr Exklusionsrisiko ist bedeutend höher und ihre Formen der Bewältigung anomischer Strukturen werden in der Regel gesellschaftlich nicht akzeptiert. Deshalb wurden in vielen europäischen Ländern Projekte und Programme zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation in sozialräumlich segregierten Stadtteilen durchgeführt. Exemplarische Programme, sozialpädagogische Projekte und deren Ergebnisse aus Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Schweden, Österreich, Ungarn und Deutschland werden durch die AutorInnen vorgestellt und diskutiert, wodurch eine aktuelle Zusammenfassung der gegenwärtigen Sozial(raum)arbeit für Jugendliche in Europa entsteht.

Peter Rieker
Rechtsextremismus: Prävention und Intervention
Ein Überblick über Ansätze, Befunde und Entwicklungsbedarf

Weinheim und München: Juventa 2009

196 Seiten, EUR 21,-
ISBN: 978377992228-5

Barbara Rink
Leben und Aufwachsen in marginalisierten Lebensräumen -
Bewältigungsstrategien männlicher Jugendlicher

Ein deutsch-französischer Vergleich

Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin WVB

344 Seiten,  EUR 32,00
ISBN: 978-3-86573-702-1

Sachverständigenkommission 13. Kinder- und Jugendbericht (Hrsg.)
Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen
Materialien zum 13. Kinder- und Jugendbericht

München: Verlag Deutsches Jugendinstitut 2010

1112 Seiten,  EUR 49,80
ISBN: 978-3-87966-445-0

Der 13. Kinder- und Jugendbericht „Mehr Chancen für gerechtes Aufwachsen“ widmet sich dem Thema gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe. Der vorliegende Band versammelt die von der Sachverständigenkommission dazu in Auftrag gegebenen Expertisen und eine Delphi-Studie. Alle Expertisen legen besondere Aufmerksamkeit auf Kooperationserfordernisse sowie Kooperationschancen zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Gesundheitssystem und Behindertenhilfe/Rehabilitation.

Michaela Schier, Sybille Bauriedl, Anke Strüver (Hrsg.)
Geschlechterverhältnisse, Raumstrukturen, Ortsbeziehungen:
Erkundungen von Vielfalt und Differenz im spatial turn

Münster: Westfälisches Dampfboot 2010

300 Seiten, EUR 29, 90
ISBN: 978-3-89691-227-5

Reihe: Forum Frauen- und Geschlechterforschung / 27

Zwischen Raumstrukturen und Geschlechterverhältnissen bestehen enge Wechselbeziehungen, die in Aneignungs- und Ausschlussprozessen sichtbar werden. Als verräumlichte Geschlechterverhältnisse treten diese in der Arbeitsteilung, in Mobilitätsmustern, in Migrations- und Siedlungsformen u.v.m. zu Tage. Der Band vermittelt die Vielfalt an Perspektiven in der Geschlechterforschung zu Fragen der Raumkonstitution durch Gesellschaftsstrukturen.
Die Beiträge geben anhand sozialgeographischer und soziologischer Fragestellungen einen aktuellen Überblick über die zentralen Fragstellungen der raumwissenschaftlichen Geschlechterforschung, die sich zunehmend auf den spatial turn der Kultur- und Sozialwissenschaften bezieht.

Matthias Schilling, Hans Gängler, Ivo Züchner, Werner Thole
Soziale Arbeit quo vadis?
Programmatische Entwürfe auf empirischer Basis

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2013

264 Seiten, EUR 29,95
ISBN: 978-3-7799-2906-2

Gabriel Schoyerer
Kindertagespflege zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Pädagogische Orientierungen in der Fachberatung

Marburg: Tectum Verlag

243 Seiten, EUR 29,95
ISBN: 978-3-8288-3319-7

Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag, Band 37
Reihe: Pädagogik

Sabina Schutter
"Richtige" Kinder
Von heimlichen und folgenlosen Vaterschaftstests

Wiesbaden: VS-Verlag 2011

216 Seiten,  EUR 39,95
ISBN: 978-3-531-18059

Mike Seckinger (Hrsg.)
Partizipation - Ein zentrales Paradigma
Analysen und Berichte aus psychosozialen und medizinischen Handlungsfeldern Bd.: 13

Tübingen: dgvt Verlag 2006

189 Seiten, EUR 16,-
ISBN: 3-87159-613-2

Reihe: Fortschritte der Gemeindepsychologie und Gesundheitsförderung

In diesem Reader werden disziplin- und handlungsfeldübergreifend Antworten auf die Frage gesucht, wie es in den pädagogischen, psychologischen und medizinischen Handlungsfeldern gelingen kann, die Autonomie sowie die Wünsche und Bedürfnisse der Adressaten zu achten. Beteiligung und Selbstbestimmung ist auch für hilfebedürftige Menschen sicherzustellen. Bisher stehen die unterschiedlichen Diskurse noch zu unverbunden nebeneinander.

Regina Soremski, Michael Urban, Andreas Lange
Familie, Peers und Ganztagsschule

Weinheim/München: Juventa 2011

288 Seiten, EUR 29,95
ISBN: 978-3-7799-2157-8

Reihe: Studien zur ganztägigen Bildung

Reingard Spannring, Günther Ogris, Wolfgang Gaiser (Hrsg.)
Youth and political participation in Europe
Results of the comparative study EUYOUPART

Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich Publishers 2008

178 Seiten  EUR 16,90
ISBN: 978-3-86649-146-5

How do young people in Europe perceive politics? How do they engage in the political realm? Which groups of young people are actively involved? And what kind of learning environments and opportunity structures can foster participation? These and related issues are adressed systematically on the basis of^surveys (qualitative and quantitative) among 15- to 25 year-olds in selected European countries (Germany, Austria, Slovakia, Italy, France, Great Britain, Finland and Estonia).
In addition, the authors discuss fundamental methodological problems of comparative participation research.They introduce a new measurement instrument that was particulary developed during this European research project. This new instrument is certainly useful for similiar studies.

Vicki Täubig
Totale Institution Asyl
Empirische Befunde zu alltäglichen Lebensführungen in der organisierten Desintegration

Weinheim: Juventa 2009

269 Seiten, EUR 25,95
ISBN 978-3-7799-1793-9

Wolfgang Tietze, Fabienne Becker-Stoll, Joachim Bensel, Andrea Eckhardt, Gabriele Haug-Schnabel, Bernhard Kalicki, Heidi Keller,  Birgit Leyendecker (Hrsg.)
Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK)

Weimar/Berlin: Verlag das Netz 2013

168 Seiten
EUR 26,90
ISBN 978-3-86892-026-0

Frank Tillmann
Teilen statt Zuteilen
John Rawls und die Begründung eines relativen Grundeinkommens

Leipzig: Ille & Riemer 2012

106 Seiten, € 12,80
ISBN: 978-3-9542-0001-6

Klaus-Jürgen Tillmann, Thomas Rauschenbach, Rudolf Tippelt (Hrsg.)
Datenreport Erziehungswissenschaft 2008

Opladen/Farmington Hills: Barbara Budrich 2008

186 Seiten, EUR 19,90 
ISBN: 978-3-86649-179-3

Claus J. Tully, Dirk Baier
Mobiler Alltag
Mobilität zwischen Option und Zwang - Vom Zusammenspiel biographischer Motive und sozialer Vorgaben

Wiesbaden: VS-Verlag 2006

253 Seiten, EUR 19, 90
ISBN: 3-531-15103-7

Dieses Buch richtet sich an alle, die mit der Gestaltung von Wegen zu tun haben sowie an Studierende, Dozierende und Forschende aller Sozialwissenschaften. Nicht nur die Verkehrsplanung beschert uns längere oder kürzere, bequemere oder beschwerlichere Wege, auch der Arbeitsmarkt, die Bildung, das Internet, der Tourismus, die Freizeit oder der Einkauf, d.h. die Bedürfnisse des Alltags. Hochmoderne kommunikative Gesellschaften sind mobil. Ziel des Buches ist die Sensibilisierung für diesen Alltag, dessen Gestaltung "Bewegung" erzeugt. Mobilität ist hier eine Option, gelegentlich auch ein Zwang. Das Buch leistet eine Beschreibung und Analyse von Entwicklungen und Zusammenhängen rund um die mobile Welt.

Claus J. Tully (Hrsg.)
Lernen in flexibilisierten Welten
Wie sich das Lernen der Jugend verändert

München/Weinheim: Juventa 2006

256 Seiten  EUR 24,95
ISBN: 3-7799-1743-2

Reihe: Jugendforschung

Lernprozesse sind heute auch infolge der Mediatisierung und Flexibilisierung sozialer Bezüge durch einen hohen Grad der "Informalisierung" gekennzeichnet. Das ist auch für die Jugendforschung von Bedeutung. Gerade der Jugendalltag kann als höchst lernintensiv bezeichnet werden. Die veränderten Lernanforderungen beeinhalten bislang noch nicht vollständig prognostizierbare Herausforderungen. Es wird zwar häufig versucht passende Bezeichnungen für einen Wandel der Lernkultur zu finden (z.b.selbstgesteuertes, informelles oder lebenslanges Lernen), doch bleibt wie so häufig die Verbindung von Diagnose, Analyse und praktischpädagogischer Umsetzung aus.
Der vorliegende Band unterscheidet drei Themenbereiche: Die Dynamisierung der Gesellschaft als Auslöser von Informalisierung, Lernwelten in und neben der Schule und schließlich Grenzen und Probleme des Lernens in einer flexibilisierten Gesellschaft. Mit dem allgemeinen Trend zur Informalisierung korrespondiert ein wachsender Anteil von eigeninitiativem Lernen, also ein Lernen neben der Schule. Dies zeigen auch die Beiträge in diesem Buch, die neue Formen des Lernens in und neben der Schule aufgreifen. Beispiele liefern die Bildungszugänge per Internetnutzung, bezahlte Nachhilfe, das interessegesteuerte Lernen von Kindern, aber auch die partizipativen Lernprozesse, die zum Teil in informellen Settings im Rahmen freiwilligen Engagements angesiedelt sind. 

Claus J. Tully, Wolfgang Krug
Konsum im Jugendalter
Umweltfaktoren, Nachhaltigkeit, Kommerzialisierung

Schwalbach/Ts.: Wochenschauverlag 2011

144 Seiten,  EUR 9,80
ISBN 978-3-89974678-5

Claus J. Tully (Hrsg.)
Multilokalität und Vernetzung
Beiträge zur technikbasierten Gestaltung jugendlicher Sozialräume

Weinheim: Juventa 2009

256 Seiten,  EUR 27,95
ISBN: 978-3-7799-1751-9

Paula Villa, Barbara Thiessen (Hrsg.)
Mütter - Väter: Diskurse, Medien, Praxen
Reihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Münster: Westfälisches Dampfboot 2009

341 Seiten,  EUR 34,90
ISBN: 978-3-89691-224-4

Klaus Wahl
Vertragen oder schlagen?
Biografien jugendlicher Gewalttäter als Schlüssel für eine Erziehung zur Toleranz in Familie, Kindergarten und Schule

Berlin: Cornelsen Scriptor 2007

160 Seiten,  EUR 17,50
ISBN: 978-3-589-24511-6

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Immer wieder werden Asylbewerber, Obdachlose und andere Angehörige von sozialen Minderheiten brutal zusammengeschlagen. Wie sahen Kindheit und Jugend der Täter aus, die zu solchen Gewaltausbrüchen führten? Was können Eltern und pädagogische Fachkräfte dagegen tun? Können Ansätze von Fremdenfeindlichkeit und Gewalttätigkeit bei Kindern rechtzeitig erkannt werden, um ihnen vorbeugend begegnen zu können?
Mit diesen Fragen hat sich der Autor intensiv beschäftigt. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern sprach er mit zahlreichen Gewalttätern im Gefängnis und untersuchte die Biografien aggressiver Jugendlicher. Auf dieser Grundlage zeigt er Faktoren in der Kindheit, in Elternhaus, Kindergarten, Schule sowie in Freundesgruppen auf, die zur Entstehung der Aggressivität beigetragen haben. Ebenso weist er auf die entscheidenden Weichenstellungen für ein frühes pädagogisches Umsteuern hin. Daneben beschreibt der Autor den aktuellen Forschungsstand zur Entstehung von Emotionen und Aggression, insbesondere gegenüber fremden Menschen. Es werden aber auch die Bedingungen aufgezeigt, die die Entwicklung von Offenheit, Toleranz und Friedlichkeit in Familien und pädagogischen Einrichtungen begünstigen. Empfehlungen für eine früh einsetzende Pädagogik zur Förderung von Toleranz schließen das Buch ab.

Klaus Wahl
Aggression und Gewalt
Ein biologischer, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Überblick

Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2009

204 Seiten,  EUR 34, 95
ISBN: 978-3-8274-2388-7

Was ist Aggression? Nimmt Gewalt zu? Welchen Einfluss haben Geschlecht, Familie und Schule? Solche Fragen beschäftigen Wissenschaftler und Praktiker unterschiedlicher Disziplinen, weil Aggression biologische, entwicklungspsychologische, soziologische, pädagogische und sozialpolitische Aspekte berührt. Klaus Wahl, einer der führenden Aggressionsforscher in
Deutschland, legt in diesem Buch eine Übersicht über den aktuellen Wissensstand zum Thema Aggression vor, der in vielfältigen Studien von der Genetik und Gehirnforschung bis zur Kriminologie und Kriegsforschung zusammengetragen
wurde. In neuartiger Weise wird das Zusammenspiel der biotischen, psychischen
und sozialen Mechanismen vorgeführt, die zu Aggression führen. Das Buch bietet Studierenden und Wissenschaftlern der verschiedenen Disziplinen sowie
interessierten Berufspraktikern breite Informationen.

Klaus Wahl, Katja Hees (Hrsg.)
Helfen „Super Nanny“ und Co.?
Ratlose Eltern – Herausforderung für die Elternbildung

Berlin: Cornelsen Scriptor 2007

Nachdruck der 1. Auflage aus dem Beltz Verlag 2006, 166 Seiten,  EUR 17,90
ISBN: 978-3-589-25399-9

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"Die Super Nanny" und "Die Supermamas" im Privatfernsehen provozierten heftige Diskussionen bei Eltern, Pädagogen, Wissenschaftlern und Politikern: Ist diese Art Elternberatung sinnvoll oder liefert sie hilflose Familien dem Voyeurismus aus? Immerhin: Die Sendungen rücken die Frage ins Zentrum, wie kompetent Eltern für die Erziehung ihrer Kinder heute sind.
Dieses Buch gibt auf wissenschaftlicher Basis allgemeinverständliche Antworten: Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Disziplinen analysieren, wie heute in Familien erzogen wird. Sie bewerten die Vorgehensweise der "Super Nanny" und ihre mediale Inszenierung. Sie zeigen auch, aus welchen "Zutaten" eine gelingende Erziehung entsteht.
Das Buch liefert Grundlagen für die Modernisierung von Elternbildung und -beratung: Es informiert über die Bereiche, in denen sich Eltern heute Hilfe wünschen und beschreibt neue Bildungsprogramme und Beratungsangebote. Es zeigt, wie sich die traditionelle Familienbildungslandschaft verändern muss, um den Bedürfnissen heutiger Familien zu entsprechen, speziell Familien mit besonderen Belastungen, niedriger Bildung oder Migrationshintergrund. Damit richtet es sich an alle, die sich für Kindererziehung interessieren oder sich beruflich mit Eltern u. Kindern befassen: vornehmlich an Mütter und Väter, Erzieherinnen und Lehrer, Fachkräfte in der Eltern- und Familienbildung, der Familienberatung, in Ämtern, Politik, Medien, sowie an die Studierenden, die künftig in diesen Bereichen tätig sein möchten. 

Klaus Wahl, Katja Hees
Täter oder Opfer?
Jugendgewalt - Ursachen und Prävention

München: Ernst Reinhardt Verlag 2008

160 Seiten,  EUR 19,90
ISBN: 978-3-497-02037-9

Ein Rentner wird in der U-Bahn von Jugendlichen fast totgeschlagen, eine Theatergruppe von Rechtsextremen krankenhausreif geprügelt und gedemütigt, ein Mann wegen seiner Hautfarbe von einer Gang durch die Strassen getrieben und schwer traumatisiert. Was geht in Jugendlichen vor, die sich so brutal verhalten? Warum schließen sie sich gewalttätigen Gruppen wie Hooligans oder Skinheads an? Und: Nimmt ihre Gewaltbereitschaft zu?
Die Autoren lassen in ihrem Buch gewalttätige Jugendliche selbst zu Wort kommen: Sie sprechen über ihre Familien und ihre Kindheit und zeichnen nach, wie sie so aggressiv wurden. Ihre Berichte verdeutlichen, wie aus Opfern Täter werden können; sie sollen die Gewalttaten aber keineswegs rechtfertigen. Daher ergänzen die beiden Autoren die Täterbiografien durch moderne wissenschaftliche Erklärungsansätze. So bekommen professionelle Helfer – vor allem SozialpädagogInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen – aktuelles Wissen darüber, wie Aggression und Gewaltneigung in Menschen entstehen.
Klaus Wahl und Katja Hees stellen in einer leicht verständlichen Sprache Forschungsbefunde und Praxiserfahrungen aus dem Deutschen Jugendinstitut vor und zeigen, wie man der Gewalt gezielt gegensteuern und frühzeitig prosoziale Kompetenzen fördern kann. Sie liefern eine Übersicht über Trainings und Programme zur Gewaltprävention, die in Kindergärten, Schulen und in der Jugendhilfe eingesetzt werden können.

Peter Wahler, Claus J. Tully, Christine Preiß
Jugendliche in neuen Lernwelten
Selbstorganisierte Bildung jenseits institutioneller Qualifizierung

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008

2. erweiterte Auflage, 238 Seiten,  EUR 29,90
ISBN: 978-3-531-16342-0

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Lernen und Bildung sind im Rahmen der öffentlichen Debatte um Ganztagsbildung wieder stärker in den Blickpunkt gerückt. Insbesondere die Frage nach der Qualität schulischer Lernprozesse hat breite Resonanz gefunden. Informelle Lernprozesse, die außerhalb dieser Institution stattfinden, im Kindes- und Jugendalter aber an der Tagesordnung sind, blieben bislang eher unberücksichtigt.
Vor diesem Hintergrund geht die Studie als eine der ersten empirischen Untersuchungen der Frage nach, welche Bedeutung außerschulische Lernerfahrungen für die Bildung Heranwachsender haben. Für die Studie wurden über zweitausend Jugendliche (15- bis 18-jährig) befragt. Dieser Band dokumentiert die Ergebnisse der Studie und gibt am Beispiel von Sport, Nebenjobs, Informationstechnik und Musik einen Überblick über ihre außerschulischen Aktivitäten. Die Daten geben Aufschluss darüber, welche Interessen und Motive auf Seiten der Schüler vorhanden sind und welche Bildungsansprüche und Zukunftsperspektiven sie mit dem Lernen außerhalb der Schule verbinden. In einem abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse vor dem Hintergrund einer veränderten Jugendbiografie auch im Hinblick auf ihre bildungspolitische Bedeutung erörtert. In einem neuen Vorwort für die 2. Auflage wird auf neue und veränderte Fragestellungen hingewiesen.

Dr. P. Wahler, Dr. C. J. Tully und Ch. Preiß sind langjährige wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Deutschen Jugendinstitut in München.

Sabine Walper, Jörg Fichtner, Katrin Normann (Hrsg.)
Hochkonflikthafte Trennungsfamilien
Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und Hilfen für Scheidungseltern und ihre Kinder

Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2013
2. Auflage

216 Seiten, EUR 21,95
ISBN: 978-3779924364

Christine Weiss
Der US-Präsident als Inszenierung
Ehe, Familie und Privates in der politischen Kommunikation

Baden-Baden: Nomos 2008

180 Seiten, EUR 29,-
ISBN 978-3-8329-3872-7

Karin Weiß
Kindertagespflege nach §§ 22, 23, 24 SGB VIII

Stuttgart.: Richard Boorberg Verlag 2007

2., neu bearbeitete Auflage, 158 Seiten  EUR 16,80
ISBN: 978-3-415-03751-9

Reihe: Praxis der Jugendhilfe / Band 2

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Kindertagespflege ist vor dem Hintergrund der sich stetig verändernden gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu einem wichtigen Baustein der Kinderbetreuung geworden. Das Buch stellt zunächst die Entwicklung und die Merkmale der Kindertagespflege vor und erläutert dann umfassend sowohl die Regelungszusammenhänge als auch die Aufgaben der Jugendämter und der freien Träger bei der Gestaltung der Kindertagespflege. Damit liegt ein konkurrenzlos aktuelles Nachschlagewerk zur Kindertagespflege in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor. 

Karin Weiß, Susanne Stempinski, Marianne Schumann, Lis Keimeleder
Qualifizierung in der Kindertagespflege
Das DJI-Curriculum 'Fortbildung von Tagespflegepersonen`

Seelze-Velber: Klett / Kallmeyer Verlag 2009

3. Auflage, 600 Seiten,  EUR 69,95
ISBN: 978-3-7800-5246-9

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Wie in allen pädagogisch-psychologischen Arbeitsfeldern spielt auch in der Tagespflege die Gestaltung von Beziehung und Interaktion eine zentrale Rolle. Entsprechende alltagspraktische Kompetenzen wachsen auch in der direkten Begegnung und im lebendigen Miteinander in der Qualifizierungsgruppe. Praxisnähe, Reflexion des fachlichen Handelns, Arbeit in kleinen Gruppen und persönlicher Austausch sind deshalb weiterhin durchgängige Gestaltungsmerkmale der vorgeschlagenen Fortbildungsveranstaltungen.
Die Aus- und Fortbildung von Tagespflegepersonen war bei Erscheinen der Erstauflage 2002 kaum geregelt. Inzwischen ist dies ein Aufgabenschwerpunkt von Fachdiensten für Tagespflege. Die Betreuung für Kinder unter drei Jahren wird inzwischen auf der Basis neuer gesetzlicher Vorgaben ausgeführt (TAG und KICK) und die Tagespflege formal in den Stand der Gleichrangigkeit mit Kindertagesstätten gesetzt. Zu dieser Professionalisierung leistet das DJI-Curriculum einen wichtigen Beitrag und setzt Standards. Die gesetzlichen Neuerungen sind in der Überarbeitung ebenso berücksichtigt wie die neuesten Erkenntnisse zum Lernen in der frühen Kindheit.
Die Loseblattsammlung umfasst 600 Seiten und richtet sich an ReferentInnen, die Fortbildungsveranstaltungen f Error 500 - Serverfehler

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