Teilhabechancen für Jugendliche in bayerischen Regionen sehr unterschiedlich

10. Februar 2016 -

In Bayern bestehen in Bezug auf die Teilhabe Jugendlicher in verschiedenen Lebensbereichen erhebliche regionale Unterschiede. Insbesondere in Niederbayern und Oberfranken sind die Rahmenbedingungen des Aufwachsens insgesamt eher ungünstig. Dies ist das Fazit eines Berichts, den Frank Tillmann (DJI) im Februar in der Enquete-Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Bayerischen Landtag vorstellte. Hintergrund seines dort präsentierten Arbeitspapiers waren Forschungsarbeiten aus dem DJI-Projekt Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen. Der von ihm für Flächenlandkreise in Deutschland entwickelte Teilhabeindex speist sich aus sechs Dimensionen, die in den Gruppendiskussionen von Jugendlichen besonders betont und auf Landkreisebene zusammengefasst wurden: regionale Beschäftigungsperspektive, weiterführende Bildung, Angebote der Jugendarbeit, Mobilität, digitale Erreichbarkeit sowie politische Mitsprache. Ein Abschlussbericht zu dem von der Bundesbeauftragten für die neuen Bundesländer geförderten Forschungsprojektprojekt wird im März erscheinen.