Professur

Dr. Tina Friederich an die Katholische Stiftungsfachhochschule München berufen

Prof. Dr. Tina Friederich; Foto: privat

12. April 2017 -

Zum kommenden Sommersemester 2017 tritt Dr. Tina Friederich eine Professur für Pädagogik an der Katholischen Stiftungsfachhochschule (KSFH) in München an. Die Wirtschaftspädagogin wird das Projekt „Bildung und Erziehung im Kindesalter für Inhaber ausländischer Studienabschlüsse“ leiten. An der Stiftungsfachhochschule unterrichtet Tina Friederich seit 2010/2011 im Rahmen eines Lehrauftrags. Am Deutschen Jugendinstitut war Tina Friederich zuletzt in der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) als wissenschaftliche Referentin tätig.

Sie promovierte, unterstützt durch ein Stipendium der Robert Bosch Stiftung, zum Thema „Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte in Aus- und Weiterbildung. Eine pädagogisch-professionstheoretische Verortung“ bei Prof. Rudolf Tippelt an der LMU München. In ihrer Forschung hat sich Tina Friederich einerseits auf sprachliche Bildung, andererseits auf die Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte in Deutschland und im europäischen Vergleich spezialisiert. Sie ist Autorin mehrerer Publikationen wie der Expertise „Die Zusammenarbeit mit Eltern. Qualifikationsanforderungen an frühpädagogische Fachkräfte“. Außerdem war sie an mehreren Titeln der Reihe „Wegweiser Weiterbildung“ beteiligt (Sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Eltern, Kinder mit Behinderung, Inklusive Sprachliche Bildung) und ist Mitherausgeberin von „Qualität durch Weiterbildung“ sowie „Kindheitspädagogik im Aufbruch“.

An das DJI kam Tina Friederich 2006 als wissenschaftliche Hilfskraft, später arbeitete sie als wissenschaftliche Referentin in der Abteilung „Kinder und Kinderbetreuung“. Nach ihrem Studium der Wirtschaftspädagogik an der Universität Mannheim sammelte Tina Friederich von 2000 bis 2002 erste Berufserfahrungen als Redaktionsassistentin beim Börsenmagazin „Finanzen“ (heute Euro). Danach ging sie aus familiären Gründen für drei Jahre nach Frankreich und lernte das französische Bildungssystem kennen.